Bestie

Ja, die Tränen wurden weggewischt und das Lächeln sitzt. Zwar schief, aber da ist es, schau hin, irgendwo ist alles verzerrt. Mein Kopf nicht mehr auf den Schultern, sehe ich ihn davon rollen. Er hält es auch nicht mehr aus, will raus. Wenn keiner zuhört, hört man auf zu schreien, hört man auf zu glauben, hört die Hoffnung auf.

Man sollte sich keine Hoffnung machen. Kein Mensch einem Ideal anpassen, in das er nicht stecken will. Allein, nur sich selbst kann man trauen. Das ist die traurige einsame Wahrheit, die hinter allem steckt. Weil der Kopf so denkt. Weil das Bild immer ein anderes ist. Nie derjenige, der er wirklich ist. Was siehst du von mir? Auch nur jene Transparenz, die du dir um mich geschaffen hast. Ich bin nicht die, die du siehst, die du dir einbildest, weil ich die falschen Worte gesagt habe und die falschen Dinge getan.
Keiner kann in den anderen sehen und das ist das Problem, weil auch niemand, sich zeigen will und deshalb gar nicht mehr zeigen kann. Das Versteckspiel wurde zum Leben.

Und wenn du mich siehst, wen siehst du dann? Eine sensible Zerbrechlichkeit, die man unmöglich verhindern kann. Scherben, auf die du trittst, wenn du näher kommst. Wofür näher kommen? Denn was am Ende lauert, ist nichts weiter als ein Ungetüm. Ist es dir wert, ein Monster zu sehen?

Die Gedanken sind zu wirr um das Gefühlschaos regulieren zu können, deswegen dreht er durch, verwirrt die Tatsachen, ist überhitzt und macht mich verrückt. Ich habe keine Worte für diesen Wahnsinn, aber durchaus genug Gefühle dafür.

Nichts davon spielt mehr eine Rolle. Heißt es dann nicht, die Bühne zu wechseln?

Ein Leben, wie die anderen es führen. Eines, in dem die Lebensqualität erhalten ist. Zeichnen, weil es Spaß macht. Lesen weil, es Spaß macht. Atmen, weil es Spaß macht. Aber ich will dieses Leben nicht mehr. Ich wollte es schon immer einfach abstreifen und wegwerfen. Warum legst du noch so viel Hoffnung in mich hinein?

Weitgreifende Begriffe ranken sich um mich, unnötig sie aufzusammeln, wenn sie doch nur wieder verschwinden und nicht gefunden werden wollen.

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