Traum

Ich war auf der Reise. Einem Treffpunkt, bis ich merkte, dass ich etwas vergessen hatte. Zwei Steine waren bereits in meinem Besitz. Der Dunkelblaue und der Weiße. Als ich einen toten Ork vor mir sah und eine Gruppe mich umzingelte. Ich wollte noch verhandeln und Kompromisse machen, da zersplitterten sie den grünen Stein bereits, gegen den ich mich wehren wollte. Erstaunlich lange, ehe ich in Trance verfiel und sie tun konnten was sie wollten. Und das taten sie auch. Sie namen mir die beide Steine ab und legten sie der einen Dame an den Hals. Sie war nur ein halber Mensch, etwas elfisches steckte noch in ihr. Als ich aufwachte, erzählten wir miteinander. Aber nichts an ihr war echt. Sie versuchte sogar einen Zauber zu wirken und ich ließ sie in diesem Glauben, er hätte gewirkt. Meine Augen waren vollständig grün ausgefüllt.
Wir kamen an und ich versuchte sie ein letztes Mal zu verführen und es funktionierte. Ich konnte sie so weit in meine Gewalt bringen, dass ich ihr die Kette mit den Steinen abnahm ohne dass sie es mitbekam.
Irgendwas wandelte sich dann. Die Steine waren zwar in meiner Hosentasche und mein Handy hatte ich auch wieder, aber dafür trug ich jetzt ein mittelalterliches Kleid und eine Hochsteckfrisur. Ein bekanntes Gesicht kam mir entgegen und ich flüsterte ihr zu, sie solle die Flaschen im Auto beseitigen. Sie schien mir unter einem Bann zu stehen, weil ich ihr das öfter erklären musste, ehe sie es gänzlich verstanden hat. Auch wirkte sie nicht ganz bei sich. Dann gingen wir in ein riesiges Schloss. Die meisten wirkten als ständen sie unter Einfluss. Eine weitere strenge Dame, stand in der Mitte des Flurs und begrüßte seine Neulinge. Also mich. Fragte nach einen Namen und wusste zu wem ich gehörte. Wir gingen die Treppen hinauf. Ich spürte das Unheilvolle Gewicht des Handys und der Steine in meiner Tasche. Eine alte Dame wedelte mit weiteren schlechten Dublikaten und verneinte immer. Ein Kind tanzte ebenfalls mit kleinen runden Steinen vor uns her, ehe wir die wendeltreppe hinauf stiegen und auf einer Etage anhielten. Beinahe ganz oben. Die Räume waren groß und wir gingen erstmal in die Vorküche ehe wir in den Gemeinschaftsraum tragen. Da drückte mich die Bekannte mit Tränen in den Augen und die Eskorte verabschiedete sich vorerst.
Zusammen setzten wir uns in den Gemeinschaftsraum, indem bereits einige Leute saßen. Vielleicht sieben oder so. Wir setzten uns an den linken Tisch vor einem Bücherregal, dass die Fächer verschieben konnte. Es war noch sehr leer in den Regalen. Die Bekannte fragte mich aus, was passiert ist und wie. Ich erzählte ihr dass ich zwei Monate in der Geschlossenen war und sie fand das seltsam. Ich fragte außerdem leiser, wie es mit Handys aussieht und sie sagte, dass sie streng verboten sind. Es muss wohl ein Ort strenger Disziplin sein. Dann erkundete ich ein bisschen die Etage und betrat das erste Zimmer wenn man von der Treppe kommt. Es ist ein weiter Raum mit zwei Betten dienebeneinander stehen. Ein riesieger Spiegel in dem sich mein Blick verfängt. Das Kleid sieht schön aus, ich weniger. Meine Haare sind toll. Ich stelle mich ans Fester und bin von dem Blick nach draußen gefesselt. Wir sind ziemlich weit oben, auf einem hohen Berg. Die Wolken berühren bereits die Bäume und manchmal scheint es so, als würde man einfach in die Tiefe fallen, wenn man die Klippen übersieht. Eigentlich suche ich einen Ruhigen Ort um mit dem Handy eine Nachricht an dich zu schicken. Damit du weißt, dass du nach mir suchen sollst und dass ich vermutlich nur diese eine Chance bekomme. Aber vielleicht gefällt es mir hier auch und ich verschwinde einfach, obwohl mich die Möglichkeit abschreckt, nie mehr von dir zu hören.
Ich gehe tiefer in das zimmer hinein und entdecke ein Bad. Die Utensilien die überall herum liegen sind seltsam. Zerbröselter Lippenstift sind kleine Brocken. Dann seltsame Wattesubstanzen. Ich gehe erstmal weiter und finde eine Toilette. Ich schaue aus dem Fenster und sogleich steht jemand auf dem Balkon. Versehentlich betätige ich ein Vordach das herausspringt und die Dame erschreckt, die dann zu einer weiteren springt. Aber ehe ich mich auf den Klodeckel setzen möchte, steht sie wieder vor dem Fenster. Also gehe ich wieder zurück, dabei berühre ich die seltsamen Substanz, von der ich dachte es wäre Watte. Aber es ist Schaum und je mehr ich ihn verreibe, desto mehr wird er. Ich reibe und schlage den Schaub von meinem Arm, und wiederhole diese Prozedur bis ich in der Küche meine Hände endlich abwaschen kann. Ich muss einen Ort finden, an dem ich dir eine Nachricht zuschicken kann.
_____
Ich will in Gorndorf gerade zu uns in das Haus als ich einen Typen sehe der mich verfolgt. Ich stelle das Fahrrad ab und merke, dass er es gerade geklaut hat, als ich ihn packe und festhalte. Ich habe Zeugen, dass weiß er und dennoch will er türmen. Aus einem seltsamen Grund laufen wir durch die Gegend.
Ich bin in Gorndorf zwischen unserem Haus und der Tankstelle, als ein Traktor ziemlich schnell mit einem Anhänger an uns vorbeifährt und ein Reifen auf der Straße liegen bleibt. Damit beginnt die Serie an Unfällen. Alle vie Reifen sind platt und der Traktor fährt weiter bis er sich überschlägt. Danach fährt ein weiteres Auto in den Unfall rein. Noch ein Traktor mit einem kleineren Anhänger stürmt an uns vorbei und überschlägt sich ebenso, wir sehen mitten vor unseren Augen wie der Hänger den Kopf des Fahrers zerdrückt. Ich hab Entsetzen gespürt es war aber nicht groß genug, nur so groß, dass wir hier verschwinden wollten ehe noch mehr Irre auftauchen. Vom Fenster aus, wollte ich dir auf dem Handy schreiben aber ich wusste nicht wie ich anfangen sollte und was du dafür könntest.

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