I feel small

„Wenn um mich herum die Gefühle der Menschen explodieren, habe ich keine mehr.
Wenn es um mich herum ganz still ist, explodieren die Gefühle in mir.“

Erstickende Worte, die sich größer machen als sie sind. Wenn so viele Emotionen durch den Körper zischen, das doch eigentlich Qualm aufsteigen müsste, das das doch jemand sehen muss. Aber wie immer, sieht das niemand, weil keiner hinsieht. Ihre Augen sind so dunkel geworden, sie blicken durch die Körper hindurch. Ihr Kern bleibt ihnen verschlossen. Wo bist du, der mir so fehlt?

Es starrt mich an mit seinen leeren Augen. Nichts passiert. Kleine Erhebungen und die Hoffnung alles wäre nur eine Illusion. Ein falsches Gefühl. Wie kann ich dir sagen, dass es sich alles so anders anfühlt? Die Welt dreht sich weiter, aber in mir findet sie einen chaotischen Stillstand.
Ich bin die Nacht aufgewacht mit nur diesem einzigen Gedanken, dass ich leer bin. Unheimlich leer. In mir ist keine Dunkelheit, keine Geheimnisse, nichts das noch von Bedeutung ist. So ausgehöhlt und wertlos. Habe ich je etwas besessen?

Oft bemerke ich, wie ich diese Leere mit Schmerz fülle. Wie ich die Grenzen auslote und bemerke, dass sie das Messer in meiner Brust sind, dass ich herausziehe um erneut zu zu stechen. Unfähig, die Klinge aus der Hand zu nehmen. Unfähig den Verband um die Wunde zu legen. Unfähig zu überleben.

In diesem Kopf sind ganz andere Worte, als die, die raus kommen. Welchen Weg nehmen sie, dass sie so verstümmelt ans Tageslicht kommen, dass ihr Sinn sich so gewandelt hat, sie niemand mehr versteht? Wohin gehen die Worte, die in mir schlummern und nicht gehört werden wollen? Die nicht ausgesprochen werden können? Ist es der Knoten in meinem Herzen? Das dunkle in meinem Kopf? Das, an das niemand mehr kommt, weil es verschwunden ist?

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