Man sollte nicht ganz tief tauchen müssen, um Liebe zu finden.

„Unser ganzes Leben verbringen wir damit, uns Sorgen über die Zukunft zu machen. Wir planen die Zukunft. Als würde uns das vor der Wucht der Zukunft bewahren. Aber die Zukunft ändert sich dauernd. In der Zukunft wohnen unsere tiefsten Ängste und unsere größten Hoffnungen. Aber eins ist gewiss: Wenn sie sich am Ende offenbart ist die Zukunft nie so wie wir sie uns vorgestellt haben.“

 

Ich wasche mich. Dieser Körper riecht nach Depression. Sie erreicht mich nicht. Mein Kern ist vergiftet, die Traurigkeit ist nur Oberflächlich. Innen, innen bin ich ganz hohl. Nichts kommt mehr in mich hinein.
Ich sehe ihn an. Seine Augen stehen voll Liebe. Sie erreicht mich nicht. Mein Kern ist vergiftet, diese Liebe ist nur Oberflächlich. Innen, Innen bin ich ganz hohl. Nichts kommt mehr in mich hinein.
In mir ruht absolute Leere. Fühlt sich so das Menschsein an? Einer Egalität gleich, die mich einschließt und zerkaut. Ich strecke meine Arme, doch es fühlt sich an als würde der Widerstand sie zurück an meinen Körper pressen. Wie kann ich dir die Hand geben, dir helfen, wenn ich mir nicht einmal selbst helfen kann?

Du hast es schön gesagt. Die Metapher wiederholt. Er hat mein Schiff geklaut und steuert geradezu in tödliche Strömungen. Am Ende reißt es uns beide in die Tiefe. Ich muss dieses Schiff kapern. Muss das Ruder übernehmen um den sicheren Hafen anzusteuern. Ist es nicht so?

Denn ich bin müde des Tauchens. Müde des Suchens. Müde vom Hiersein. Vom bei-ihm-bleiben-müssen aus Gründen, die keinen Sinn mehr ergeben.

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