abgehackte alte Hoffnung

Du warst die Liebe meines Lebens
Wegen dir ging ich zur Schule
lernte lesen und zu schreiben
wollte dichten so wie du und
in mir warst nur du
all die Jahre jeden tag

Bahar – Hey

So ein Schwein, so ein widerliches Schwein. Er kaut auf meinem Herzen herum, der schneidet mir alle Vernunft aus dem Schädel. Er macht, all diese Dinge, ohne einmal an das Leben dahinter zu denken. Warum lässt dich das kalt? Warum sagst du nichts dazu? Wenn die einzige Rettung darin besteht, ihm zu geben, was er will und ihn gänzlich aus mir heraus zu schaben, dann werde ich das tun. Mit halbem Herzen, weil die andere Hälfte ihm gehört. Ich möchte, dass er spürt wie falsch das ist.

Normalerweise zitter ich nicht, aber heute ist mein ganzer Körper Strom. Übelkeit streift mich und ich bekomme die Bilder nicht aus meinem Kopf. Das Gefühl nicht aus meinem Körper, wie der Stachel, der sich in mich hinein gebohrt hat. Hart und unnachgiebig. Ein Seufzen nur, als Hinweis, dass ich noch etwas fühle.

Ich wollte von Sonnenaufgängen reden über den Horizont gleiten, eine Nähe ertasten, die tiefer ist als jede Berührung. Das Meer sollte unser sein. Die Leuchttürme Zeugen. Geschichten aus einer anderen Welt. Bebend langsames Ergreifen der Seele. Nur mit Wort und Klang behaftet. Nahe sein. Beisammen sein. Mit Sprache und Glanz, die Existenz des anderen erforschen. Aber was wollte er… er will nur das eine, das einfachste, das was jeder haben kann, dass es beinahe überall zu holen gibt. All die Seifenblasen ziehen an uns vorbei. Ich strecke die Finger danach aus und verfehle sie. Das Ziel und all die Wünsche, wurden zu einem Alptraum.

Diese Sehnsucht kann man nicht einfach abschütteln, die sich Jahrelang aufgebaut hatte. Die Leidenschaft der Worte, die sich wie ein großer Turm erschaffen hat. Ich bin müde, von all dieser Gleichheit. Ich bin müde… seinetwegen.

Er ist nicht mehr der Mann, den ich so innig geliebt habe. Er ist ein Mensch geworden, der wie jeder andere ist. Da ist keine Besonderheit mehr in seinem Blick. Seine Augen, halten meinen  nicht stand. Seine Lippen sind dünn. Seine Haare aschegrau und sein Körper alt. Tief liegen seine Falten. Das Alter, es verschont uns nicht. Spürst du das? Bin ich nur das junge Fleisch zwischen seinen Lenden gewesen? Der Makel dieser Nacht und der Funken, von dem er immer wieder spricht, wie eine Ausrede, die niemand glaubt. ICH GLAUBE IHM NICHTS MEHR. Ich glaube an gar nichts mehr.

Alles außer uns verbleicht
Hilf mir aufzusteh’n und stich mich nieder
Gib mir Hoffnung und zerbrich sie wieder
Nimm den Rest von meinem Herzen an
Und tu, was du am besten kannst
Steck’s in Brand
Denk nicht mit
Du kennst mich nicht
Ich will, dass du mein Leben und mein Ende bist

Private Paul – Mein Ende

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