Ein Wahn

Diese Option, dass man mich einfach in Ruhe lässt, weil ich irgendwann einmal in einer duseligen Nacht, gesagt habe, dass ich Ruhe will, wenn es mir schlecht geht, gab es nicht. Denn als ich so da lag in einem schwarzen Loch, war alles was ich wollte, nicht allein gelassen zu werden. Alles was ich gesehen habe, war, wie egal ich geworden bin. Wie ich langsam verschwinde und wie ich mich in dieses Verschwinden reingelegt habe, als wäre es ein sicheres Bett. Aber das war es nicht, es war ein Bett aus Dornen und Blut. Ich habe nicht mehr herausgefunden. Nichts anderes außer meinem Wahn existierte mehr. Nicht in einem Gedanken war diese Möglichkeit.
Es gab: Man hat ja sowieso schon genug Probleme, da muss ich nicht auch noch antanzen. Ich bin völlig egal. Man ist enttäuscht von mir. Man will mich nicht. Ich bin zu anstrengend. Wirf sie weg.
Und ich habe Dinge getan, die ich sonst nicht tun würde. Das klaffende Loch, reißt mich auf und hat mich an eine Grenze gebracht, die ich so noch nie erlebt habe. Einen Abgrund, der Tiefer ist als geahnt.
Du schaffst das mit einer Einfachheit, die in meinem Schädel nicht existiert. Ranken wachsen über meine Gedanken, über die Handlung, über die Logik. Unfähig irgendetwas richtig zutun. Deswegen ist Zeit manchmal Retter und Täter zugleich. Meistens, tut sie einfach nur weh.

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