The too much dark wont make it feeling right

Thoughts, they are like restless peace in my head.
Time, it slowly kills me in my cold bed.
And turns my faith into a dark, and open doubt.

Thoughts, are creeping in with arms of silence.
Time, have made me drown here on my island.
Pressure’s rising like a way of open scars.

I am running into the fire,
tonight, this war is easily lost.
Cause I can’t cut these wires,
and sparks will turn into,
a fire, a fire.
I am running into the fire.

– Michael Schulte „Thoughts“ –

Als ich so dasaß und den Akrobaten zugesehen habe, konnte ich nur daran denken und mich fragen: wie ehrlich kann ich zu dir sein? Wie viel Ehrlichkeit verkrafte ich auszusprechen, bevor die Angst meinen Brustkorb zermalmt? Dann habe ich beschlossen, dass es schon ok so ist. Dass es manchmal besser ist, nicht alles auszusprechen nicht alles klein zu reden, zwischen den Zähnen zu zerkauen, bis nichts mehr übrig ist. Das meiste passiert in meinem Kopf. Zu viele dumme Gedanken. Ich will aufhören zu denken, aber mein Kopf hört nicht auf mich. Er denkt Dinge, von enttäuschenden Erfahrungen geprägt, die nicht in die Gegenwart gehören. Und wenn er recht hat? Wenn das was ich fühle, denke, erspinne, der Wahrheit entspricht? Dann will ich es nicht wissen. Denn dann würde es meine Angst bestätigen und sie würde niemals aufhören. Also lügen wir uns weiter an, nicht wahr? Bleiben bei den zarten geflecht freundlicher Lügen. Sie dienen nicht nur für unseren eigenen Schutz, sondern manchmal schützen wir auch die anderen damit. Und das ist doch gut, oder? Somit wird niemand verletzt, keiner muss sich wehtun. Nur manchmal stachelt es innen drin. Wie viel Wahrheit verträgt ein Mensch und wie viel ist er im Stande auszusprechen? Fass ich dich zu sanft an? Sollte ich fester zugreifen, dich mit Gewalt festhalten oder doch lieber über deine Haut streicheln, dich frei lassen, wann immer du fliegen willst? Einen Schritt zurücktreten und dir zusehen, einfach nur zusehen… schaffe ich das?

Take my hand and lead the way
Out of the darkness and into the light of the day
And take me somewhere I’ll be safe
Carry my lifeless body away from the pain

‚Cause I know what I’ve been missing
And I know that I should try
But there’s hope in this submission
And there’s freedom in your eyes

Wenn ich nichts sage, halt mich nicht für einfaltslos oder arrogant. Denk nicht, ich würde wegsehen, nicht dann, wenn ich schweige. Ganz besonders da nicht. Denn wenn ich still bin, passiert das meiste in mir. Dann ist da so viel innen drin, dass alles zu laut ist, dass ich nichts sagen kann. Es bricht wie eine Flutwelle über mir zusammen und ertränkt mich mittendrin. Hilflos und ohne Ahnung, was ich tun kann. Was ich sagen soll. Das sind die Momente, in denen ich am stillsten bin. Momente, die gefährlich sind. Voller Nadeln und Scherben. Zweifel und Schmerz. Irgendwo eine Hand, die sich nicht bewegt, aber ausstreckt. Ich strample im luftleeren Raum, in einem Vakuum, dem ich nicht entrinnen kann.

I’m sick and tired of being afraid
If I cry anymore then my tears will wash me away
But when I hear you call my name
I whisper the world that I never thought I’d ever say

Soziale Kompetenz: den scheiß raff ich nicht. Irgendwann hat es sich so verändert, dass ich mir die Knochen brach und hinterher hinke. Ich kanns nicht mehr. Vielleicht konnt ichs auch nie. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, allein einkaufen zu gehen. Aber bitte frag nicht, wie es in Beziehungen aussieht. Ein Schlachtfeld und ich geh über Leichen.
Selbstwert: null. Schrumpfend. Ich spüre wie ich immer weniger werde.

I can feel the darkness coming
And I’m afraid of myself
Call my name and I’ll come running
‚Cause I just need some help*

* Hurts – Help

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