I wanted to be saved too

Ich hab deine Hände weggestoßen. Weil ich den Mut nicht hatte, sie zu nehmen. Und ich habe gelogen, in dem Gedanken zu beschützen. Wenn diese Dunkelheit zu schwarz ist, soll sie niemand sehen. Ich sollte es besser wissen, das Menschen um mich herum, zu schlau sind, als dass ich irgendwie den Schmerz verstecken könnte. Sie merken es sofort. Aber ich kann nichts tun. Mir sind Hände und Mund verwehrt. Mein Körper ist gelähmt, meine Gedanken festgefahren. Auch wenn ich genau weiß was zutun ist, fehlt der nächste Schritt, die Überwindung vor der Angst, die mich in Ketten hält. Du sagst, du entscheidest. Doch ich kann dich diesem Schmerz immer noch nicht aussetzen, wenn er mich zerstört. Niemand soll das fühlen was ich fühle. Dass soll mit niemandem geteilt werden, weil dahinter eine Grausamkeit steht, die tötet. Die mich langsam auffrisst. Das Gefühl zu verschwinden. Ich sehe mir zu, wie ich mich selbst kaputt mache. Die Bauchschmerzen kommen ja nicht von irgendwoher. Das ist meine Schuld.
In diesem Kopf sind Ordnungen und Wege. Alte Wege, Dinge, die schon passiert sind. Wie Rituale ritzen sie das Schicksal in meine Knochen. Dinge, die im Glauben liegen, ewig so fortzufahren. Es wird sich nichts ändern, das ist meine größte Angst. Der Schmerz wird wieder kommen, stärker werden und ich fordere noch mehr. Alle Mühen lohnen sich nicht, weil sie nicht angenommen werden. Das einzige was ich tun kann ist loszulassen. Nicht weiter festzuhalten. Denn was wir alle wissen, ist, dass nur wir es in der Hand haben. Und das ich mich ändern muss.
Wann werde ich mutig genug sein? Wann wird warten zu einem Urteil?

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Wie dumm von mir.

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