Fickfrisur

„Weisst du was mir am meisten Angst macht?… Wenn ich nicht mehr dagegen ankämpfen kann und total die Kontrolle verliere, dann… geniesse ich das…“

-Hulk-

Ein destruktiver Zustand. Gewalttätig und ohne Rücksicht. Es kommt vor, dass die Leere sich in Manie verwandelt. Der Wille zu kontrollieren. Wenn du in mein Ohr stöhnst, wenn deine Hände über meinen Körper fahren, als gäbe es nur diesen einen Moment. Dann genieße ich die Kontrolle die ich über dich habe. Kontrolle. Macht. Du solltest es besser wissen und nicht auf meine Worte herein fallen. Du solltest wissen, dass ich krank bin und diese Leere mit etwas fülle, das mich zerstört. Etwas, dass auch dich zerstört. Manchmal suche ich ein Messer, sei vorsichtig, entweder ich verletze dich oder mich. Irgendwer wird immer verletzt. Renne ziellos mit der Waffe in der Hand umher und will sie jeden in den Leib rammen. Sehen und fühlen wie warm das Blut sein kann, das ich hinterlasse. Meine eigene Wunde brennt und nichts kann sie lindern. Ich bin kein guter Mensch. Und ich will auch keiner mehr sein. Aber man schüttelt Jahre nicht mit einem Zucken ab und man kann die Gefühle nicht verdrängen, die unweigerlich kommen werden.

I’m a whore. I’m a mess. I’m damaged.

»Es gibt keine Grenzen mehr zu überschreiten. Alles, was ich gemeinsam hab mit dem Unkontrollierbaren und Kranken, dem Gemeinen und Bösen, alles Schlimme, was ich verursacht habe und meine totale Gleichgültigkeit dem gegenüber hab ich nun übertroffen. … Mein Schmerz ist gleichbleibend und heftig und ich hoffe für niemanden auf eine bessere Welt. Ich möchte sogar, dass mein Schmerz auch anderen zugefügt wird. Ich will, dass niemand davonkommt. … Aber selbst, nachdem ich das zugebe, gibt es keine Katharsis. Meine Bestrafung entzieht sich mir weiterhin und ich komme zu keinen tieferen Einsichten über mich selbst. Aus meinem Erzählen kann kein neues Wissen herausgeholt werden. Diese Geständnis war völlig bedeutungslos.« – American Psycho

Ohne es zu planen habe ich heute einige Menschen glücklich gemacht. Einmal mit meiner puren Anwesenheit, ein anderes Mal, in dem ich einen anderen Menschen mitgebracht habe und einen anderen eingeladen. Aber warum fühle ich dabei nichts? Gar nichts, wirklich? Heute war kein schöner Tag. Ich fühle mich völlig zerstört, wertlos, unnötig. Ich bin unnötig geworden.

Aber es ist auch schade,
dass nichts mehr passiert, weil
meine Mühe
nicht ausreicht
nicht mehr ausreichen
kann, um
etwas gut zu machen.
– Dirk Bernemann –

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