κῶμα

 

and i wonder if that’s what it feels like to die and
if i’ll ever understand god in my lifespan
because i want to see god
i want to know what god feels like

 

Wie ein Traum. Ein endloser immer länger werdender Traum. Ich greife nicht nur durch Nebel, ich lebe in ihm, schreie und tobe darin, aber keiner hört mich, denn der Dunst ist zu dicht. Seit du mich gebrochen hast. Seit du die Nacht aus meinem Leben gerissen hast. Mein ganzes Leben, das du warst, entferntest. Seit dem ist es ein Koma. Auch wenn du immer noch in meinem Kopf bist, hast du nicht mehr die selbe Konsistenz. Du bist nicht mehr die Sonne meines Lebens, nicht mehr mein Universum, kein Lichtblick und keine Hoffnung. Nicht die Liebe meines Lebens, nur noch der bittere Geschmack einer unauslöschlichen Wahrheit. Ich habe versucht diese Leere zu füllen, ich versuche es noch immer, mit brachialer Gewalt, aber nichts reicht an das heran, was du mir warst. Ich stopfe die Löcher mit Abhängigkeiten. Provoziere Emotionen, die ich nicht fühlen will, nur um irgendwas spüren zu müssen. Reine Zerstörungswut, die alles mit in den Abgrund reißen will. In meinem Kopf schreit es nur noch. Eins und Eins ergibt keinen Sinn mehr. Eigentlich ergibt gar nichts mehr einen Sinn. Ich will nicht alles zerstören, es gibt auch gute Momente, schöne Dinge, wunderbare Menschen. Sie. Ein Schimmer vielleicht, wenn nicht alles kaputt ist.

Reden fühlt sich immer ein bisschen wie Kotzen an. Immer noch widerlich. Ich weiß nicht, was man mit diesen Worten, diesen Fetzen eines zerbröselten Lebens machen will. Nichts davon kann verändert werden, aber es hat deutlich seine Spuren hinterlassen. Damit kann nur ich leben. Aber leben… mh… ich stelle mich dumm an.

Niemandem wehtun. Irgendwie ist das ein unmöglicher Wunsch.

Hier noch ein paar schöne Augenblicke: Der Moment als der grüne Pointer eine Katze in einem anderen Haus verrückt gemacht hat und ich mich nicht mehr halten konnte vor Lachen. Verrückte Momente, bitte kommt öfter vorbei. Die Serie, mit den guten komischen Sprüchen und dem Schicksal, das fortan Hausverbot hat. Perfektes Essen, das gemeinsam gekocht wurde. Beinahe loslassen, aber lange durchgehalten zu haben. Eigentlich war nicht alles an dieser Nacht schlecht, fast gar nichts, nur mein Kopf. Menschen haben eine ungemein angenehme Nähe, wenn man sie zulassen kann.

 

she said it’s my own body, I did what I wanted
ever since god made me bleed
he is a pedophile, you are the coffin
and you’re the reason that I can’t breathe

 

 

Aber wenn ich daraus erwache, findet mich nur der Schmerz. Dünnhäutig, wenn der Nebel sich lichtet.

 

 

 

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