Keine Magie

Heute Morgen ein altes Gesicht getroffen, als wäre es gestern. Aber ich nehme mir die Dinge nicht mehr so lange zu Herzen. Zu sehr, immer noch, aber nicht mehr temporär. Sie flattern vorbei wie vom Wind getriebene Blätter. Dann über die Begebenheiten nachgedacht. Muss das alles so passieren? Kann man nichts ändern? Und wenn man etwas anders macht, führt es dann so oder so zu dem selben Ergebnis?
Meine Tante ist stationär. Schon seit ein paar Wochen. Und ich besuche sie jede Woche. Ihre Dankbarkeit legt sie in jedes Wort, jeder kann es sehen, nur ich bin blind. Für mich ist das selbstverständlich. Normal. Es macht mir nichts aus sie zu besuchen, es gibt mir einen Sinn. Meine Mutter ist seit dem seltsamer geworden. Sie sagt mir oft, wie stolz sie auf mich ist. Wie gut ich alles meistere. Obwohl ich nichts geschafft habe.
Manchmal will ich alles hinschmeißen. Mir sagen, dass sich die Mühe nicht lohnt, alles hin werfen und liegen lassen. Mich umdrehen und gehen, weil ich den Schmerz nicht spüren will. All die Gedanken, die sich wie ein dunkles Loch in mir erheben, von mir stoßen will. Dabei hast du damit nicht einmal etwas zutun. Das sind meine schwarzen Gedanken, mein Kopf und meine Neuronen die diesen Mist verzapfen. Aber manchmal, will ich wirklich alles hinschmeißen, weil das keinen Sinn ergibt und sich in Schmerz wandelt. Dann schaue ich dich an, wiege dich wie ein Goldklumpen in der Hand, schätze ab und komme zu keinem Ergebnis, das uns beiden weiterhilft. Warum kann es nicht einfacher sein?

Wenn die einzige Gemeinsamkeit darin besteht, die selben Stationen zu kennen.

War dann wieder zu betrunken um irgendwas zutun und dabei weiß ich nicht einmal warum.

Here without my shelter I’m nothing at all
but still I’m trying to take it
I’m watching as the others go on living their lives
I wonder how they make it
And if it rains I know I will break
And if someone says a word I can’t take
I will fall into pieces

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