Everything, Everything

 

Atme ruhig. Ziehen lassen. Geduldig sein. Den Schmerz überwinden. Der Druck, wenn man aufwacht und nicht weiter machen will. Der Moment, wenn die Nacht den Schmerz nicht gefressen, sondern aufbewahrt hat. Nur mit wieder hinlegen ist es nicht getan. Man wälzt sich, die Schuld wird größer. Also weiter machen. Ein bisschen Leiden, dann merken, dass es vielleicht doch geht. Aber niemals so gut, wie es sein sollte. Immer die Stimmen im Kopf, die Klauen in der Brust, Kratzer auf der Haut. Unter dem Fleisch Verwesung. Manchmal dauert weitermachen zu lange. Dann will man nur die Augen zu machen und warten, bis später ist. Bis du wieder hier bist zum Beispiel. Weil allein die Dämonen so unbesiegbar scheinen und ihr Maul weit aufsperren. Zähnefletschen, zuschnappen, beißen, kauen und verdauen. Immer in Bewegung bleiben, die Finsternis, wie Obstfliegen fortjagen. Daran erinnern, was du gesagt hast, wie du die Dinge angehst. Auch wenn ich nicht dafür geschaffen bin. Es anders machen muss, vielleicht eine Scheibe abschneiden. Glück nicht für unerreichbar, sondern bereits da, ansehen. Fokussieren, nicht auf das üble, vielmehr das was gelingt. Umdenken, versuchen die Zähne zusammenzubeißen, zu spüren, wie der Kiefer knackt. Lockerlassen. Den Weg finden, zwischen egal und wichtig. Nicht zu wichtig. Aber nicht zu egal. Einen anderen Menschen, so gern wissen lassen, wie viel er bedeutet und dann immer wieder daran zu scheitern. Weiter machen. Irgendwann den Punkt finden, der unser beider Leben berührt. Eine Seifenblase und eine andere. Sich an die Momente erinnern, die es Wert sind. Deine Fragen, wenn wir nackt sind, wenn es dunkel ist und Körper warm. Alles festhalten, weil vergessen zu leicht ist.

Alles in meinem Kopf, nicht im Kopf des anderen. Schau nicht hinein, manchmal findet man da furchtbare Sachen. Immer noch erstaunen über das Gefühl, dass du erschaffen hast, wo zuerst das Gegenteil war. Aber immer noch Zweifel, weil das noch nie geklappt hat. Eine Chance, um zu beweisen, dass es auch anders geht. Nicht daran denken, was wäre, wenn du ohne mich gehst, wenn ich weggeworfen werde. Wissend, ja, ich überlebe, aber will es nicht. Hast du denn gar keine Angst bei all den Möglichkeiten?

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