it did not initially seem to be blessed with good fortune: it has burned twice

Wenn sie von dir erzählen tut es weh. Weil ihre Worte dich verletzen wollen, aber in mich hinein gerammt werden. Ich schmecke ihre Verletzungen auf meiner Zunge. Sie hat gesagt, dass sie das Gespräch sogar verlassen musste, hat kurz den Atem angehalten und erzählt wie weh sogar ihr das Gesagte getan hat, denn sie sind zu weit gegangen, geben dem keine Chance und lassen kein gutes Wort übrig. Diese Welt in der ich lebe, ist von Dämonen besetzt. Das Licht und Glück findet keinen Einzug, es wird verjagt. Diese Dämonen sind feige, sie flüstern nur unverständlich in mein Ohr, aber richten die Wahrheit auf meine Umgebung, ohne, dass ich es mitbekomme. Es ist wie in einen dieser dramatischen Liebesromane und mir gefällt es nicht, wie es sich entwickelt. Die Dämonen lieben das Drama und steigern sich dort hinein unfähig umzukehren oder etwas anderes zu hören. Die Ohren sind vom Höllenfeuer taub. Ich seh auf meine schwarzgefärbten Hände und bekomme den Ruß nicht von der Haut. Was, wenn ich auch einer dieser Dämonen bin?

 

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Es ist was es ist

„Es tut mir-“ Dein Finger auf meinen Lippen, verschließt die Entschuldigung. Dein Blick unbestimmt. Ich versuche ihn zu erhaschen, aber kann ihn nicht sehen. „Nicht“ Hauchst du fast. Ich sehe wie sich deine Lippen bewegen, aber nichts kommt bei mir an. Ein Ruck durchfährt meinen vereisten Körper und ich drücke mich an dich. Meine Hände suchen Körper, wollen greifen und fassen und nicht verlieren. Meine Wange drückt sich gegen dein Oberkörper, da ans Schlüsselbein, in die Kuhle hinein, wie in ein vertrautes Bett. Ich merke, wie dein Finger um mein Kiefer streicht, wie eine andere Hand durch die Haare fährt und meinen Kopf noch fester an dich drückt. Es ist lange her, nicht wahr? „Es gibt nichts zu entschuldigen, wenn man lebt.“ Ich spüre deinen Mund nah an meinem Ohr, du flüsterst, damit es mein Trommelfell nicht zerreißt. Und egal wie leise du sprichst, verstehe ich dich immer. „Geh diesen Weg. Egal wie er sich anfühlt. Bei Gefühlen gibt es kein richtig und falsch. Was zählt sind Erinnerungen und Erfahrungen. Ich will das du sie alle machst.“ Du packst meinen Kopf wie einen Schatz zwischen deine Hände und zwingst mich dich anzusehen. Du brauchst mich nicht zu zwingen. „Gib nicht auf und entschuldige dich nicht.“ Du klingst als würdest du bleiben wollen, aber etwas verrät mir, dass du weiter fort gehst. Beinahe wie ein Abschied. Und mein Klammern wird noch etwas fester. Mir ist, als zitterst auch du, während du mich festhältst. Dein Atem, den ich in meinem Körper spüren kann, wird langsamer.
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Ich bin an einem seltsamen Punkt angekommen. Mein Leben besteht im Grunde aus nichts anderem als Warten. Warten, dass du dich meldest. Warten auf die nächsten zwei Wochen. Warten was passiert. Warten auf das Ende der Qualen. Warten, dass die Sonne wieder scheint. Warten auf den Tod. Warten, ewiges Warten.
Und ich weiß, dass ich diese Zeit dazwischen ausfüllen muss um nicht daran kaputt zu gehen. Es stimmt nicht, dass ich nicht weiß wie, aber ich weiß nicht wie ich es beginnen soll.
In die Pflege gehen? Mich mit Menschen ablenken? Ich hab ihren Geruch überall auf meiner Kleidung. Das Leben der Fremden riecht seltsam vertraut. Wenn ich die Fotos in ihren Schränken sehe, die Einfachheit ihres Lebens, das Gewöhnliche und das Besondere, ich kann mich nirgends darin finden. Bin ich so anders? Ich spüre ein Bedauern, ob ihres Schicksals und es sieht im ersten Moment so schaffbar aus, aber ich sehe nicht genau genug hin, weil ich befürchte, es würde mich zerreißen, mit welchem Schmerz sie zu leben haben. Könnte ich fähig sein, ihnen wenigstens einen kleinen Teil zurück zu geben oder wird es mich am Ende genauso treffen?

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Keine Ahnung. Alles ist so wund. Blut klebt überall. Ich fress Scherben, das ist es doch, oder? Das ist das Gefühl, das immer bleibt. Extreme tun niemanden gut. Sie laugen aus, sie verbluten von Innen. Ich puste wie immer gegen Windmühlen. Ist es am Ende nicht egal was ich tue, wenn ohnehin nichts davon bestand hat? Der Wert wird nicht erkannt, aber vielleicht liegt es ja an mir, weil ich nichts mit Gold schmücke, was so viel wertvoller als das ist. Ich bin müde, das ist alles. Immer wenn ich denke, ich kann nicht mehr, zerrt es das Fleisch von neuem auf.

 

Denn ich kann kaum atmen
Wenn deine Hände mich loslassen
 das Eis wird dünner
Und meine Füße stützen sich selbst

Ich liege tot im Wasser
Suche immer noch nach dir
Ich liege tot im Wasser
Kannst du es nicht sehen

– Ellie Goulding „Dead In The Water“

Will it bring a little spark to this cold blood?

Du siehst mir zu. Ich spüre deinen Blick. Du siehst nicht weg. Du starrst mich an. Ich kann den Ausdruck auf deinem Gesicht nicht deuten. Du zeigst nichts. Es macht mir Angst, wie du ohne zu blinzeln zusiehst. Ohne etwas zu sagen. Ohne etwas zu tun. Ein Zittern legt sich auf meine Haut und ich reibe sie mit der Hand von ihr weg. Wer hält meine zitternden Lippen fest, meinen bebenden Körper, das brechende Herz?

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Ich hab dir in einer dunklen Nacht gesagt, was ich vom Leben halte, dass ich lieber eine tödliche Krankheit als dieses Leben hätte. Du hast dieses alles aussagende Wort benutzt, das coole Kids verwenden, wenn etwas über ihren Horizont und alles denken hinaus geht. „Wow“ Nicht so, dass man dafür Anerkennung bekommt, eher so, dass man es nicht versteht und viel zu krass findet, beinahe eine Abwertung, nicht wahr? Denn was ich gesagt habe, ist egoistisch, weil es alle anderen Menschen ausschließt und nicht mal eine Chance übrig lässt. Der Tod ist letztlich endgültig. Das Leben nur ein bisschen vage. Ist das der Grund, dass ich sie nicht mit Mitleid sondern Neid anblicke?

 

Es hat sich nicht viel daran geändert. Man kann diese festsitzenden Parasiten nicht so einfach entfernen und einen neuen einsetzen. Aber plötzlich sehe ich neben dem Grau auch einige bunte Flecken aufblitzen. Wie lange können diese Seifenblasen bestehen, ehe sie alle zerplatzt sind? Ich habe zu all dem Ja gesagt, nun wird es Zeit auch danach zu handeln und wenn ich mich mit gebrochenen Knochen aufrichten und rennen muss, um dir folgen zu können. Ich will nicht hinter dir bleiben, ich will neben dir gehen. Ich will nicht zurückbleiben, sondern in eine Zukunft sehen. Wirst du warten, wenn ich einmal stolpere und falle? Wirst du mir aufhelfen, wenn ich selbst keine Kraft mehr zum stehen habe? Es gibt so viele Fragen, auf die ich die Antwort nicht kenne, womöglich kennst du sie auch noch nicht, ehe es passiert. Du weißt ja, mein Kopf ist eine tickende Zeitbombe. Und sie schlägt gegen mich.

Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

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Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

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“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

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