Tausend große Ziele. Überall liest man davon. Man will nach Bali, Hawaii, Amerika, Thailand, Japan. Die Welt  bereisen. Weglaufen. In die Ferne. So weit wie möglich. Surfen lernen. Ski fahren. Berge  besteigen. Anderes Klima auf der Haut spüren. Andere Strände sehen. Weit weg fahren, laufen, fliegen. Nur nicht hier. Nicht hier sitzen und sich mit sich selbst beschäftigen. Da draußen muss es mehr geben, mh? Da draußen, in der Unendlichkeit an Möglichkeiten. Und dann sich mit allen Techniken ablenken. Eine Fremdsprache lernen oder gleich drei. Einen Kaligraphiekurs besuchen. Gitarre spielen können. Singen, Tanzen, Theater. Alles mitnehmen was geht. Auf vorgekauten Lehren leben. Niemand lebt sein eigenes Leben. Niemand probiert etwas neues. Es wird gesteuert durch den Versuch es anderen nachzuahmen, weil es so aussieht, als wären die anderen glücklich damit. To-Do und Wunschlisten die abgearbeitet werden, statt gelebt.

Flüchtig ist der Moment. Flüchtig das hier sein, egal wo. Und wenn es nur auf einer ausgedienten Couch ist. Das Herz schlägt, egal auf welchem Fleck der Welt du bist. Und es schlägt immer im selben Takt. Es schlägt immer mit dir.

Zu lernen, mit den Dingen die einen umgeben glücklich zu sein, aus ihnen alles zu ziehen und das Beste daraus zu machen, statt fort zu gehen, Aufregung und Ablenkung in Abenteuern zu finden, liegt die wahre Kunst des Lebens darin einfach nur zufrieden zu sein, egal wo man ist, aber meistens, genau da wo man sich die meiste Zeit befindet. Es braucht keine großen Ziele und fremde Kulturen um diese Welt zu entdecken, zu genießen oder mal Abstand zu gewinnen. Man muss nirgendwo hinreisen, nichts weiter suchen oder kaufen. Alles ist vorhanden, genau da wo du bist.

Annihilation (1)

Du hast mir gezeigt, wie man atmet. Auch wenn ich nach wie vor deine Hand nehmen muss, du mein Rückgrat berührst um mich zu Stützen, ist da eine Kraft, die nie erlischt. Worte, die nie verschwinden. Deine Anwesenheit die nie vergeht.

Eine Haut, die nicht passt

Wird passend gemacht. – Die Haut ist funktionell das vielseitigste Organ des Körpers. Die Haut dient der Abgrenzung von Innen und Außen, dem Schutz vor Umwelteinflüssen, der Repräsentation, Kommunikation und Wahrung des inneren Gleichgewichts.

Es fühlt sich seltsam an. Als würde ich mich in etwas zu engem befinden. Liegt es an der Engstirnigkeit der Gesamtheit? Oder an dem Ungewohnten der einzelnen Tat? Kleinigkeiten bringen mich aus dem Gleichgewicht. Nichtigkeiten in den Augen vieler, dass es schwer wird, die Tatsache zu beschreiben, wie sie mich zerreißt. Härter als jeder Tritt in die Fresse. Ist es gewöhnlich, dass sich alles in mir zusammen zieht, wenn ich ein Bild auf dem Display sehe, das mich aus der Fassung bringt? In den jämmerlichen Versuchen an etwas festzuhalten, das sich mir entzieht. Ich will es nicht verlieren, denn ich traue mir nicht und du bist der einzige Halt. – Nur wenn du fort bist, fühlt sich dieser Halt wie ein Windzug an. Alles fällt weg und ich stürze hinab.

Betrunken habe ich dir gesagt, was ich mir nicht traue, wenn ich nüchtern bin, aber jedes Mal sehe, sobald du vor mir bist. Du siehst aus wie er. Dieser Mann. Dieser eine Mann, der mein Leben so hart in den Griff hat, dass es mir Angst macht. Noch immer. Doch du kannst es nicht verstehen. Deine Welt ist so klein, so einfach, das ich lieber in ihr als in meiner leben will. Das selbe Gesicht. Die selben Haare. Der selbe Bart. Die selben Augen. Wann ist es mir das erste Mal aufgefallen? Was, wenn ich mich täusche oder wenn die Wirklichkeit verschwimmt? Diese Ähnlichkeit lässt mich erzittern.

Alles Gute!

Deine besoffene Freundin

Der Tag fing gut an, hätte gut weiter gehen können. Wäre großartig geworden. Aber da liegt die Nadel im Heuhaufen, die mich sticht, die mich verletzt, die die Wunden aufreißt. Als es nicht nach Plan lief. Wie eine Lawine über mir zusammenfällt und mich begräbt. Ich schaffe das nicht allein. „Aber niemand ist da“ ist ein prägnantes Gefühl das sich in meine Haut reißt. Ich will kotzen. Ich will mir die Haut vom Leib zerren. Die Finger in meinen Körper schieben und Löcher hinein bohren. Ich will einfach nicht mehr hier sein. Auf einmal sind all die Schönheit und jeder gute Moment verschollen. Als hätte es sie nie gegeben. Weil die Kotze hoch spritzt. Die Scheiße zu sehr stinkt. Ich bin hier vergraben, sehe den Himmel nicht mehr. Alles läuft langsam aus dem Ruder. Und ich hab es ihr gesagt. Wenn ich nicht aufpasse, werde ich Alkoholsüchtig und Medikamentenabhängig. Ist es nicht längst zu spät? Ich bin verloren. Ich hinterfrage die Bilder die ich sehe, aber scheitere an meinem eigenen Irrgarten. Mein Kopf ist eine Zeitbombe. Du – Du – Du machst mich verrückt.

usw.

Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Ysardssons Welt

Science Fiction und Fantasy

Der verwunschene See

Im Märchenland

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

Strange Trails

“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

Deus Ex Teacup

Paperplanes are a way of communication, too.