Überfordert

Was tut man da? Erklärt das, das stocken meiner Gedanken. Die Leere in meinem Kopf. Die Hilflosigkeit, die sich darin spiegelt, das ich absolut keine Ahnung habe, was ich tun soll. Meine Gedanken drehen sich im Kreis. Alle meine Sinne sind gespreizt und weit geöffnet. Ich nehme alles zu intensiv wahr. So heftig, dass es mich zerbricht und ich mich an den Scherben tief verletze. Ich kraxle schon so lange an dieser Grenze entlang, unschlüssig, den Schritt über sie zu wagen. Ich müsste ins Krankenhaus und das schon vor Wochen. Vor Monaten. Aber ich kann nicht. Ich will nicht zu den weißen Wänden mit den apathischen Blicken zurück, wo es einem nicht schert, wie sehr man leidet. Wo es keine Freiheit gibt, sondern nur der Kampf mit sich selbst. Doch vielleicht würde die Isolation mich reinigen. Den Kopf klären, statt ihn mit unendlichem Müll vollzustopfen, damit ich nichts fühle. Damit ich mich nicht fühlen muss und wohin mich dieser Weg bisher gebracht hat. Sie nennen es Krisenintervention, damit ich mich nicht verletze oder umbringen kann. Was wenn nur ein Weg übrig bleibt und was, wenn ich nicht den Mut dafür finde, werde ich dann für immer hier feststecken und leiden?

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