Viele Worte

… in  meinem Kopf.

Trennung. Neubeginn. Angst und das Gefühl der Einsamkeit. Das übliche Tammtamm. Was soll ich sagen? Nach dem Ja folgt ein Nein. Eines das mich ganz besonders traurig macht, weil ich mich so daran geklammert habe, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie ich immer tiefer sank, keine Luft mehr bekam und beinahe daran erstickt wäre. Es hat so schön begonnen und musste so hässlich enden. Ich habe versagt. In allem. Dennoch tat ich es für mich. Seit dem fühle ich neben dem gebrochenen Herzen, Flügel die schlagen. Luft die ich neu atme. Jeden Tag fühle ich mich ein bisschen freier. Merke was gefehlt hat, was unterdrückt wurde, wie verbogen ich war. Dennoch spüre ich die Angst dort um die Ecke, wie eine Dunkelheit, die mich beobachtet, darauf wartet, dass ich wieder schwach werde und sie sich meiner bemächtigen kann. Lass es nicht soweit kommen. Ich stemme mich dagegen. Ja, die Gedanken sind immer da, formen meine Gefühle, die mich in den Abgrund reißen. Dennoch bin ich nicht mehr so hilflos wie noch vor Jahren. Ich habe es in der Hand und ich spüre es. Trotzdem ist es traurig, dass Liebe zu so etwas verkommen ist. Dass ich weiß, ich werde nicht mehr sterben, ich werde es überleben. Und immer wenn ich es überlebe, fehlt ein großes Stück von mir, dass ich in dich investiert habe…

Gedanken liegen überall herum. Es begegnet mir so viel und ich muss einen starken Schutzwall aufbauen, es nicht zu nahe an mich heran lassen. Paare die sich küssen und liebevoll behandeln. Sätze und Bilder über Beziehungen. Dinge, die einem überall begegnen. Man kann sich nicht aufregen, nicht beschweren, aber versuchen für diejenigen glücklich zu sein, die dieses Glück erleben. Für mich fällt es weg. Ich werde mich auf andere Dinge konzentrieren. Es wegschieben. Abdichten. Vergraben. Dann tut es nicht so weh, zu wissen, dass es für Menschen wie mich, niemanden gibt.

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