Blumen im Regen

Heute war eine Herausforderung. So oft das Bild von dem Flur und dem Blut im Kopf gehabt und darüber gesprochen. Aber nichts über all die anderen Themen gesagt, die in meinem Kopf kämpfen. Die Unschlüssigkeit, das kaputte Große, der Willen zu verstehen und zu reparieren. Alles hat sich so sehr verändert. Es ist kontrollierbar und doch so wenig lenkbar. Der Grat ist so schmal. Blumen im Regen und die Zeit, die keine Gnade kennt. Schläge unter die Gürtellinie und der Schädel der mich quält. Ich wünschte es gäbe eine Möglichkeit dieses grausame Karussell zu stoppen, für einen Moment inne zu halten ohne nachdenken zu müssen. Weil… diese Gedanken tun mir weh. Es macht mich schwach. Minderwertigkeitskomplexe, denn ich möchte so sehr helfen, dass ich nicht weiß wie und mich dann frage, ob ich es wert bin für irgendjemanden jemand zu sein. Das Gefühl steckt so tief in mir, wie ein eingewachsener Splitter zwischen den Narben. Es fällt noch schwer, nicht daran zu denken und der Emotion keinen Raum zu geben, wenn der Selbstwert gerade kippt und sei es nur wegen eines falschen Lidstrichs. Ist es wahr, dass ich immer noch nicht bereit bin?

Verstecken. Manchmal will ich in das Schneckenhaus kriechen und nie mehr raus kommen. Denn wenn ich raus komme, schieße ich unsichtbar um mich. Verletzte, nehme keine Rücksicht. Dann fällt es besonders schwer, für andere da zu sein, egal wie sehr ich das will. Es nutzt nichts. Dennoch stehe ich hier, gerade, und versuche zu lächeln, auch wenn es schmerzt und alles wehtut.

 

Ø

Ich sage nicht, dass ich skillst gebraucht hätte. Ich sage nicht, dass ich zusammen gebrochen bin und wieder an dem Punkt war, an dem ich nicht sein wollte. Ich sage nicht, dass ich immer noch Hilfe brauche, obwohl es so ist. Ich sage nicht, dass ich am Ende bin und das schon sehr lange. Ich sage nicht, dass mir jeder Zentimeter des Körpers wehtut und das bereits eine Weile. Ich sage nicht, dass ich das nicht mehr schaffe, weil es immer weiter geht. Ich sage nicht, dass es mir verdammt noch mal scheiße geht, auch wenn es nicht immer so ist. Ich sage nicht, dass ich mich dennoch einsam fühle und ab und an etwas vermisse. Ich sage das alles nicht, weil ich mir nicht mehr vertraue. Weil das alles nur erdachte Hirngespinste sind. Für einen Moment vielleicht wichtig, aber in Anbetracht der Ewigkeit, nichts wert. Nur ein Augenblick, der vergeht. Mir geht es gut. Das sage ich. Denn das ist die Summe, die am Ende übrig bleibt und auf die ich zurück schauen will. Der Durchschnitt, der es sein soll, wenn ich gehe.

 

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