Sicherheit

Gibt es nicht. Alles wankt. Alles fällt. Alles dreht sich und hält niemals an. Hier stürzt die Dunkelheit über Dich ein, während Du das Licht suchst und dort zerfällt das zarte Gebilde einer Fantasie, die es nie geben sollte. Es gibt keine Gewissheit mehr, dass Freundschaft für immer hält und jede Schwierigkeit überwindet. Kein Wort das gehalten wird oder Versprechen die man einst gab. Das Leben wurde zu einem fragilen Konstrukt ohne Halt und ohne Sicherheit. Einem Zerwürfnis gleich, purzeln wir umher und hoffen uns an irgendetwas festhalten zu können, an das wir glauben. Aber nicht einmal das gibt es. Was bleibt dann noch? Zarte Hoffnung, die keiner mehr sieht, an die keiner mehr glaubt und jeder ist sich selbst der Nächste ohne Achtung und ohne Respekt. Denn keiner kann sich mehr auf den anderen Verlassen in einer so kaputten Welt wie dieser.

Ich möchte das nicht sein. Ich möchte, dass man sich auf mich verlassen kann, dass ich Sicherheit geben kann. Ich möchte der perfekte unmögliche Mensch sein und merke, dass auch ich meine Grenzen habe, nicht jedem das Wort halten kann und die Versprechen allmählich bröckeln. Dennoch  will ich daran glauben, dass Freundschaft für immer hält und das das Wort gehalten wird und Versprechen sich erfüllen.

Auf und ab, auf und ab

Dann sitze ich da, starre auf das Plastik der Mechanik im Bus und denke „Wenn das wirklich immer so weiter geht, will ich tot sein.“ Einfach so, weil es über mich kommt. Als würde ich die Klarheit mit jeder Faser erkennen. Aber auch das ist ein Gefühl von vielen. Und ich bin nicht klein, ich bin nicht schwach, ich bin es wert, dieses Leben zu leben. Und ich lebe, weil mein Herz etwas schneller schlägt, weil in meinem Kopf lauter kleine Atombomben hochgehen, weil mein Körper Schmerz aussendet und empfänglich für jede Berührung ist. Ich pulsiere innerlich, auch wenn man das nicht oft erkennen kann, lebe ich ein strahlendes Leben, das gelebt werden will, das voller Sehnsucht ist, das auf und ab verläuft, weil nichts geradlinig oder einfach ist.

Stolz sage ich und er nickt. Ich kann stolz auf mich sein, dass ich weiter mache, dass ich nicht flüchte. Nicht nach Hause ins Bett flüchte oder in den Tod, der so nahe ist und alles so einfach macht. Dass ich durch die Hölle gehe und sie überstehe, auch wenn sie immer wieder zurück kommt. Und immer heißer wird.

Mir wurde dieser Kopf gegeben, der zu viel denkt. Alles zerdenkt. Mir wurde aber auch dieses Leben geschenkt, in dem ich so viel erkenne und schönes sehen kann. Jeden Tag lerne, ihn wert zu schätzen und den Menschen, die ich liebe, mit Dankbarkeit zu begegnen. Nicht alles ist perfekt und ich bin es am wenigsten, auch wenn ich es gern wäre, muss ich Fehler machen um mir dessen bewusst zu werden. Wir sind alle nur Menschen.

Doch ab und zu senkt sich mein Blick dennoch. Senkt sich tief und will sich in sich selbst verlieren. Dann sind es diese alten Gefühle und die alte Einsamkeit, die anklopft um vorbei zu schauen, ob noch alles dunkel und vertraut ist. Dann wünsche ich mir zu sagen „Bitte lass mich nicht allein, nimm mich an die Hand und gehe mit mir durch diese Dunkelheit“ Aber was ist, wenn wir das Licht erreichen, werde ich dann verlassen?

 

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