cracked me up

In meinem Kopf geht die Leere mit dem großen Knall einher. Es ist gleichzeitig still und viel zu laut. Erdrückend durch all den Ballast und nichts liegt auf mir, nichts das mich bewegt und doch fallen alle Sterne vom Himmel. Mir ist es gleichzeitig egal, wie es mich im selben Moment immer wieder aufs Tiefste verletzt. Aber meine Worte reichen nicht mehr, meine Gesten sind schwach, ich bin gefesselt und frei zu tun was ich will. An einigen Stellen fühlt es sich taub an, während andere blutig sind. Mein Herz zerreißt mir in der Brust von einem Kummer, der keinen Ausdruck findet. Ich kann nichts mehr tun und das ist das schlimmste Gefängnis. Kein Messer in meiner Hand, keine Pille auf der Zunge, keine Umarmung die hält, kein Versprechen, das nicht gebrochen wird. Da ist bloß eine Sehnsucht die in Hoffnungslosigkeit endet und mein Leben bezeichnet und ich bin so dumm und stehe noch hier.

MISSIO – Who do I think I am?

 

Aus einer anderen Perspektive

Der Lärm kann sie nicht aufhalten, denkt sie dort sitzend und die kalte Coke trinkend. Sie redet viel über diese Person, die ihr am Herzen liegt. Ich kann nicht viel tun, aber ich kann ihr zuhören und meine Meinung sagen. Nicht alles ist richtig, nicht alles kann ihr helfen, aber ich bin für sie da, weil wir einander vertrauen. Weil sie mein Nesch ist. Ein Wort, besser als Mensch, nur für uns beide. „Weißt Du, mit Dir ist es wie Therapie. Eine Stunde ersetzen drei Monate Klinikaufenthalt.“ Ein Lächeln überzieht ihr Gesicht und das ist Geschenk genug. Zu wissen, dass man da sein kann, dass man gut für jemanden ist. `iIch bin für sie da, wie sie es für mich ist. Wir haben Zeiten überstanden, die niemand sonst überstehen würde.`i `n

Sie hat sich um sie gekümmert, als sie in einem Zustand, Fern der Besinnung war. Im Krankenhaus Krankenschwestern angeschrien, die den Selbstmord verurteilen und die dort Liegenden, die Selbstmörder,  wie Dreck behandeln, weil sie ihr Leben aufgegeben haben, weil sie einfach aufgeben wollten, weil Leben nicht immer leicht ist. Krankenschwestern, die ihre Arbeit nicht mehr mit Menschlichkeit tun, sondern nur um Geld zu verdienen, sich ernähren und Leben zu können. Sie hat ihre Freundin gepflegt, war bei ihr und hat aus einem Buch vorgelesen. Sie war da, sie war die einzige die da war und das gesehen hat. Keiner außer ihr kann das Nachvollziehen und sie ist dennoch geblieben. Bis jetzt. „Ich glaube nicht mehr an ein Für immer, weißt Du. Aber ich bin froh, dass Du da bist und dankbar für alles was Du tust.“ Sie stellt ihre Tasse auf den Tisch und sie findet immer schöne Worte, die heilen und den Schmerz etwas lindern.

 

Ich danke Dir.

Fressende Monster

Ich versuche es wirklich und ich versuche es nicht nur. Ich gebe mein Bestes. Alles was ich noch habe, das was übrig geblieben ist von all den Kämpfen und Kriegen, den Jahren, die mich aufgezehrt haben und der Energie, die ich dafür aufgewendet habe. Dennoch schwindet meine Kraft. Nach dem aufwachen beginnt es mich zu zersetzen. Bis jede Bewegung schwer fällt und gleichzeitig wehtut. Meine Augen brennen und mein Körper fühlt sich wie ein einzig großer Tumor an, der gegen mich arbeitet. Ist es, weil ich schon wieder vor dieser Mauer stehe und keinen Weg daran vorbei sehe? Ist es, weil ich zu viel über die falschen Probleme nachdenke, die mich gänzlich zu Boden ringen? Wenn ich nur noch diese eine Lösung sehe, aber sie nicht akzeptieren kann, weil ich lieber abwarte und die Zeit vergeude. Es reißt mich auf die Knie, dass ich nicht Mal mehr den Himmel sehen kann. Die Schönheit dieser Tage, zwar im Blick, aber kein Gefühl mehr dafür, das es gut ist. Dann fällt selbst die Frage nach dem Wer oder Was, dem Spaß oder Freude, schwer. Wer bin ich? Was sind meine Ziele? Welche Aktivitäten machen mir Spaß? Wer bringt mir Freude? Ich finde darauf keine Antwort, nur Dunkelheit, die immer größer wird und mich droht zu verschlingen. Trotzdem ringe ich um das kleine bisschen Leben das ich habe. Auch wenn es gerade wenig gefüllt wird, strample ich gegen die aasfressende Meute an. Ich male, ich tanze, ich schreibe, ich singe, ich koche, ich gehe, ich bin unterwegs. Aber am Ende des Tages bleibt dieses schale Gefühl und der gammlige Geschmack der Fäulnis in meinem Inneren zurück und die Unfähigkeit mich zu bewegen.

Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Ysardssons Welt

Science Fiction und Fantasy

Der verwunschene See

Im Märchenland

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

Strange Trails

“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

Deus Ex Teacup

Paperplanes are a way of communication, too.