Kämpfe

Einen Tag nicht bewegt und alles tut weh. Abgelenkt mit Skyrim, aber das ist nur kurzfristig und tut genauso weh. Ich existiere nur noch durch Schmerztabletten und betäubende Medikamente. Nichts fühlt sich davon gut an. Alles wird nur weg gedrückt, das dann immer näher rückt. Nichts davon wird besser. Nichts gibt mir das Leben zurück, dass ich verschwende und versäume. Überall der Druck, du musst dies und jenes tun, abhauen, raus gehen, dich bewegen und etwas erleben. Überall diese netten Ratschläge, doch in mir verkrampft sich alles und zieht sich zusammen. Es ist schwer einfach mal zu kochen, schwer einfach Sushi zu machen oder raus zu gehen, wenn selbst atmen schwer fällt. Der Wunsch bleibt im Gedanken stecken, dass ich einfach den nächsten Zug in die nächste Stadt nehme, weil die Angst und Mutlosigkeit so groß wie baumhohe Monster sind, die mit ihren rankigen Fingern nach mir greifen und mich festhalten. Ich kann mich nicht bewegen. Ich sehe die Zeit an mir vorbeischlittern und kann sie nicht aufhalten. Die Tabletten die mich Nachts komatös schlafen lassen, bringen genickbrechende Träume mit sich und über den Tag nehmen sie mir die Fähigkeit irgendwas bewusst wahr zu nehmen. Sie nehmen auch jegliche Gefühle der Freude, das was bleibt sind die erstickenden Tränen und der Schmerz, der meine Kehle und Körper zerdrückt. Die Gedanken bleiben und nichts kann sie verschlingen oder tilgen. Sie sind es letztendlich die mich in die Knie zwingen und das jeden Morgen aufs neue. Ich kämpfe noch immer und jedes Mal frage ich mich wie ich das aushalte und noch hier sein kann. Dieser Körper und Geist ist in einem dauerhaften Zustand der Anstrengung, Anspannung und des Ankämpfens gegen die dunklen Dämonen, die hier und da gewinnen. Aufgeben ist schwerer als weiter zu machen. Das macht mich zu einer feigen Person.

Ursine Vulpine – Do You Realize

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