We’ll never be the same

Lara Fabian – Walk Away

When I woke up today
I could have sworn you were the man that would never betray
I could have sworn you were my life and my dream and my faith
But in one moment you took that all away

And your excuses, they make me wanna scream
I could have sworn you were the man that would never never be mean
I could have sworn you were the light in the end of the dark for me
But you proved that it’s never what it seems


We’ll never be the same

Did you break me to see if I’d break
Did you wanna know what I was made of big mistake
‚Cause there’s nothing now that you or anyone can say
So save your breath and walk away

Es ist leichter. Ich bin froh, dass es leichter geworden ist. Nur ein bisschen, aber dieses bisschen hilft mir zu überleben. Es ist nicht mehr das klamme und schwere und drückende Gefühl auf meiner Brust und in meinem Innern, das mich zu Boden reißt. Es sind nicht mehr diese verzweifelten bitteren Tränen, die mir die Hoffnung rauben. Es geht voran. Langsam. Sehr langsam. Und überall bin ich wachsam und wenn da auch nur ein Gesicht wie seines aussieht, wird es schwerer. Ich bin wie gesprungenes Glas, jeden Moment könnte ich zerbrechen. Hier und da noch Erinnerungen die langsam verblassen und Orte, Stellen, Gedanken, Erinnerungen, Lieder, Filme die ich meide um dem Schmerz zu entgehen, der mich dorthin geführt hat. Aber es ist leichter und ein bisschen besser geworden. Irgendwie ist es leichter geworden und das ist gut. Dennoch ist da noch viel Chaos und tausend Scherben in mir drinnen, die das Vertrauen vernichtet haben. Ich vertraue niemandem mehr. Umso dankbarer bin ich um die Menschen, die das Schlimmste durchgemacht haben und geblieben sind. Die mich gesehen haben, als ich mich nicht selbst sehen konnte. Die mich ertragen haben, als ich es nicht konnte. Es ist nicht selbstverständlich zu bleiben und stark zu sein, wenn die Welt untergeht. Ob nun für einen Menschen allein oder für alle. Es ist nichts mehr selbstverständlich. Denn es ist immer leichter zu gehen und einfach weg zu sehen. Ich weiß das selbst und bin nicht besser.

Herz hör auf

Dein unschuldiges Herz wird mit der rohen Faust der Bosheit zerquetscht. Aber es vergisst zu schnell. Das Herz voller Unschuld. Es macht was es will und die Grausamkeiten werden verdrängt, statt bearbeitet. Statt daran zu wachsen und zu lernen, vergisst es immer wieder und tritt dann in die gleichen Minenfelder und wird zersprengt. Doch immer wieder pulsiert es weiter, tritt in die Fallen und macht die gleichen Fehler. Diese Welt ist Fern des Traums den du lebst. Sie ist ein Alptraum in dem du immer wieder die gleichen Schritte gehst. Immer wieder scheiterst, verletzt, enttäuscht, erwürgt, vernichtet und getötet wirst. Wie kannst du immer wieder aufstehen und weitermachen? Immer wieder daran glauben, dass irgendwann etwas anders sein wird? Das jemand mal einen Unterschied macht? Was hält dich so fest an diesem Glauben, dass es einmal gut wird, wenn alles immer gleich ist? Das Verkommene siegt immer. Das Dunkle bleibt und mit ihm der immer gleiche Schmerz und Verlust. Es gibt diese Märchen in deinem Kopf nicht mehr, es gibt nichts unschuldiges in dieser Welt. Sie ist voll von Perversion und dunklen Abgründen, die dich in die Tiefe ziehen wollen. Aber du stehst immer wieder auf, stehst immer wieder da, mit dem Funkeln in deinem Blick und der Faszination für beide Seiten ohne jemals etwas daraus zu lernen. Immer wieder fallen, immer wieder stürzen, immer wieder auf die Knie sinkend, wimmernd, weinend und schreiend. Wo bleibt das Licht und die Sonne, die man dir versprochen hat? Wo die sanften Berührungen, die nicht wehtun? Wo der Trost, die Fürsorge und Liebe? Wo die Wahrheit, Ehrlichkeit und Güte? Diese Welt hat sich als eine einzige Enttäuschung herausgestellt und noch etwas Gutes darin zu sehen fällt schwer, aber du tust es immer noch. Du machst weiter, du setzt Hoffnung ein und zerstörst dich selbst… mein kleines armes Herz.

Allein kommt die Kraft aber es bleibt immer ein Stück zurück

In deiner Gegenwart fühlte ich mich immer klein. Ich wurde kleiner, mit jedem deiner Entscheidungen. Kleiner mit allem was du getan hast, vor allem für mich. Ich war so fasziniert von dir, von allem und deiner ganzen Präsenz. Auch heute noch schaue ich zu dir auf, weil ich diesen Platz niemals erreichen werde. Manche Menschen kommen und sind Sterne. Man sieht zu ihnen auf, kann sie aber niemals erreichen, egal wie hell sie leuchten. So war es mir mit dir. Ich habe dich nie erreichen können. Meine Worte sind einfach in der Dunkelheit verschwunden ohne dass du sie gehört hättest. Ich habe dir so viel gesagt und wollte dir so viel zeigen, wir hatten so viele Pläne. Aber nie wäre davon irgendwas wahr geworden. Ich habe so hart gekämpft und versucht an dieser Freundschaft festzuhalten, so sehr, dass ich mir selbst weh getan habe. Ich wurde immer unbedeutender, während du an Bedeutung gewonnen hast. Ich hätte alles für dich getan, wenn ich so darüber nachdenke. Ich war wie besessen und irgendwann wollte ich das nicht mehr sein, irgendwann legt sich mein Selbstschutzschalter um und ich kümmere mich um mich. Dann wenn ich merke, dass es viel zu lange wehtut. Dann wenn ich gegen Windmühlen mit Windstärke 12 ankämpfen muss. Ich bin immer weniger in deiner strahlenden Anwesenheit geworden. Und trotz, dass ich es genossen habe, diese Stärke zu betrachten, wurde ich immer schwächer. Ich kann das nicht so gut auch mit all den Gefühlen. Ich verstehe kein einziges davon, woher es kommt, warum es da ist und was es sagen will. Früher oder später wäre es ohnehin passiert, dass sich unsere Wege getrennt hätten, dass wir uns wieder anschweigen und nicht zusammen kommen, dass wir uns Streiten. Es wäre alles ohnehin wieder so gekommen. Und dann habe ich die Tür einfach zugeschlagen und du hast mich nicht aufgehalten, du hast die Tür nicht festgehalten, du wolltest auch gehen. Ich fühle mich noch immer schuldig und als hätte ich einen Fehler gemacht. Aber wenn ich in mich hinein blicke, ist da viel mehr Ruhe und mein eigenes Licht scheint wieder immer mehr und immer ein bisschen heller auch wenn es nicht einfach ist. Dennoch muss ich diese Tür geschlossen halten. Auch wenn ich ab und zu von dir Träume und jedem kleinen grünen Auto hinterher sehe und das Nummernschild prüfe, auch wenn ich mich manchmal an die alten Zeiten erinnere und weiß Gott nicht alles schlecht war. Deine Güte, deine Gedanken, deine Freundlichkeit, die über allen Menschen erhaben war. So groß, dass ich nur staunen konnte und du nichts davon jemals so sehen konntest wie ich und auch kein Kompliment angenommen hast. Dass ich mir viel zu oft Sorgen und Gedanken um dich, als um mich gemacht habe und noch immer hier und da solche Dinge aufzucken. Für dich bin ich wahrscheinlich Luft, nein, weniger als das. Irgendjemand, der in Vergessenheit geraten ist. Aber für mich, hat sich nie etwas geändert an dem, wer du bist. Trotzdem konnte ich den Anruf nicht annehmen, weil ich diese Tür nicht öffnen kann, aus Angst wieder zu scheitern. Deshalb kämpfe ich jeden Tag dagegen an, nach deiner Nummer zu fragen und mich zu entschuldigen. Weil es nichts zu entschuldigen gibt, wenn die Dinge so passieren, wie sie passieren mussten. Oder?

Nomy – I once had a heart

Regeneration

Wie eine verdorrte Pflanze blühe ich langsam wieder auf und werde lebendiger. Als wäre ich mit den Monaten eingegangen und immer weniger geworden. Ich merke, dass ich alleine besser dran bin. Dass ich niemanden um mich brauche, der mich letztendlich zerstört. Ich bin noch nicht bereit, war es nie und verstehe nun, was ich an mir selbst habe und meiner Einsamkeit, die ich auch mit anderen teilen kann. Als ich am Boden war, als es nicht zu ertragen war und ich dachte zu sterben, habe ich dem Fuchs eine Tür geöffnet und seine Hand ergriffen. Er tut mir gut und es fühlt sich nicht schlecht an. Dennoch ist da die Angst vor meinen eigenen Gefühlen und dass sie mich wieder in den Abgrund reißen. Immer wie eine unsichtbare Bedrohung und plötzlich hinter mir auftauchen. Ich spüre es filigran, als würde ich in jedem Moment zerbrechen. Ein paar Tage liefen jetzt gut. So gut, dass mir nicht einmal der Autounfall etwas anhaben konnte, außer ein paar Prellungen, Schrammen und blaue Flecken. Vielleicht eine weitere angstvolle Erinnerung, nur nicht mehr so schlimm und mit ein wenig Arbeit wieder in den Griff zu kriegen. Die Tage jedoch, ziehen wie vorbeifliegende Vögel an mir vorüber. Ich kann sie nicht halten und ich weiß nicht, wie die Zeit so schnell vergehen kann. Ich habe so viel zu tun und komme am Ende des Tages zu gar nichts mehr, obwohl ich nichts tue. Nicht viel. Die Ablenkung hilft um nicht nachdenken zu müssen. Denn das tut noch weh, aber es wird besser. Der Fuchs hilft mir und ich weiß nicht wie jemand wie ich sowas verdient habe: Vergebung. Ich weiß, er wird widersprechen und die selben Worte immer wieder wiederholen, bis ich sie irgendwann glauben kann. Aber noch bin ich weit davon entfernt. Bin ich ein guter Mensch? Oder war der Unfall letztlich eine Strafe des Schicksals, weil ich eine andere Tür mit einem knall geschlossen habe, die nie mehr zu öffnen ist?

Wenn ich so über die letzten Monate nachdenke, mache ich mir ein klein wenig sorgen um meine Medikation. Ich habe das Gefühl sie haben ein erhebliches Ausmaß auf gewisse Bereiche meines Empfindens und Erlebens…

Janus – was uns zerbricht

Brief

Basis Noir Soninja – Es ist okay

Es gibt immer diesen einen Brief, diese paar Worte, die eine ganze Welt verändern. Ich schreibe um gehört und gesehen zu werden. Ich schreibe um ein Bild von mir an dich zu senden. Ich schreibe, um mich auszudrücken, um meinen Gefühlen platzt zu machen. Ich schreibe, weil ich nicht schreien kann. Ich schreibe, um mich zu befreien. Ich schreibe, für meine innere Welt. Ich schreibe, damit man versteht. Ich schreibe so viele Worte, die oft unerhört bleiben, manchmal unbeantwortet und dann ins Leere fallen wo sie einfach verschwinden. Aber in mir ruhen sie immer und überdauern die Zeit. Ich schreibe Worte des Abschieds und des Grußes. Ich schreibe Worte die tiefer gehen und verändern. Heute schrieb ich Worte um mich zu befreien.

verlorenes Vertrauen

Meine Gedanken drehen sich phänomenal im Kreis und ich merke, dass es mir nicht gut tut, nichts zu tun. Da ist die bekannte Angst vor dem Stillstand, der Meditation und dem Ruhepol, den ich gleichzeitig so dringend brauche, aber immer wenn er da ist, zerfetzt er mich im Kopf. Die Busfahrten und Unterrichtsstunden geben mir genug zum denken und ich kann mich meist nicht zusammen reißen und beginne zu weinen, muss hart schlucken und dagegen ankämpfen. Es sind immer die gleichen Zweifel, Wut, Zorn, Hoffnungen, Erwartungen, all das auf einmal. Düsternis die mich umschlingt in einer Welt die mir farb- und sinnlos erscheint. Ich kämpfe, ich kämpfe hart und einige sagen mir, wie toll das ist und dass es mir gut tut. Aber ich sehe nur mein Scheitern und die große Angst die sich immer weiter vor mir aufbaut. Seit wann wurde all das nur so kompliziert? Kann es nicht endlich wieder einfach und leicht sein? Mich nervt es diese Masken zu tragen und es ist anstrengend mit den Menschen zu agieren, egal auf welche Weise. Ich möchte das Haus am liebsten gar nicht mehr verlassen, weil die Menschen alle komplett durchdrehen und verrückt geworden sind. Noch mehr als zuvor. Es ist ein einziges Massaker auf der Straße und jeder ist sich selbst der nächste, das macht mich sehr traurig. Auch, weil ich kein bisschen anders bin. Und ich bin ganz allein auf diesem Schlachtfeld. Da ist niemand, der mir beisteht und der immer da ist und bleibt. Das Gefühl völlig verlassen und allein zu sein, bleibt. Ich strauchle immer noch, in jedem Moment vor diesem Verlust und dem was mir angetan wurde. Ist es so falsch, dass ich wütend und verletzt bin? Kann auch jemand mal bitte meine Seite verstehen und wie weh sowas tut, wenn man im dunkelsten Moment seines Lebens einfach fallen gelassen wird. Wie sich das anfühlt… und dass ich jegliches Vertrauen verloren habe. Wie eine Vase die man absichtlich auf den Boden wirft und die in tausend Scherben zersplittert.

Utada Hikaru – Sanctuary

L for Loser

Du warst und bist wie alle anderen – nur viel schlimmer.

Wut sitzt in meinem Herzen fest. Von den 5 Phasen der Trauer, bin ich gerade bei Phase zwei – Zorn. Aber ich weiß nicht wie man damit umgeht. Alle Gefühle fallen aus mir heraus und ich erlaube mir die Wut nicht und schäme mich ihrer sogar. Obwohl ich ihm gern ins Gesicht schlagen würde oder etwas zerstören oder alles kaputt machen was mich an ihn erinnert bleibe ich regungslos. Ihm einfach all die Scheiße ins Gesicht brüllen die in meinem Kopf festsitzt um davon befreit zu werden. Wie lässt man diese Art der Gefühle konstruktiv raus ohne jemandem wehzutun, vor allem nicht mir wehzutun? Einfach schlucken oder einen anderen Weg finden? Bis jetzt habe ich noch nicht richtig gelernt, wie mit diesen Gefühlen umzugehen ist. Und es frisst mich auf, es macht mich so rasend ihn auch nur zu sehen und über ihn nachzudenken, obwohl er keinen meiner Gedanken auch nur im Ansatz wert ist. Er hat sich entschieden und ich gehe den Weg, den seine Entscheidung nach sich zieht. Ich muss auf mich aufpassen, mich stabilisieren und festigen um wieder im Leben Fuß zu fassen. Ich kann nicht mehr nett sein oder so tun als wäre ich freundlich, weil es mir am Ende schadet und nur ein falsches Schauspiel ist, dass ich nicht länger aufrecht erhalten kann. Es tut mir weh und das ist nicht gut. Hier muss ich meine Grenze ziehen. Und in meinem Kopf denke ich dennoch die ganze Zeit – was für ein Arschloch und wie konnte ich nur wieder so verblendet sein? Warum wurde ich so verraten? Er war nicht besser als die anderen zuvor, er war sogar noch viel schlimmer. Auf eine Art rücksichtslos, die mich fast ins Grab brachte. Nie mehr möchte ich dorthin zurück. Ich möchte nach vorn und gleichzeitig habe ich mein Vertrauen verloren.

LEA – Ende der Welt

Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Ysardssons Welt

Science Fiction und Fantasy

Der verwunschene See

Im Märchenland

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

Strange Trails

“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

Deus Ex Teacup

Paperplanes are a way of communication, too.