Owsey – I Wish I Could Talk To You, One Last Time

Ich klammere mich zu sehr und zu früh und zu oft an Menschen. Habe zu starke Gefühle und Hoffnungen. Lege sie alle auf einmal in eine Person. Bin übervoll von Emotionen. Bin immer von allem etwas zu viel und dann, dann flacht es auf einmal ab und ich spüre nichts mehr oder schlimmer noch – das Gegenteil. Oder ganz und gar viel zu viel als das man es verkraften kann. Erwartungen so hoch gesteckt, das niemand sie jemals erfüllen kann. Wünsche so irreal, das ich nicht mal beschreiben kann woher sie kommen. Es pulsiert so viel in mir. Niemand hat und kann das jemals verstehen. Es fühlt sich immer sehr einsam an. Als wäre ich allein damit. Ganz allein. Niemand kann in diese Blase aus Empfindungen eindringen, niemand hinaus oder hinein gelangen. Dabei habe ich bereits gelernt, dass alle Menschen gleich sind. Das jeder das selbe fühlt. Hin und wieder. Das niemand allein ist. Das es irgendwo jemanden gibt, der genauso empfindet. Dennoch, nach all dem Wissen und all der Erfahrung fühle ich mich einsam. Wie die einzige Person im ganzen Universum. Ein Außenseiter. Jemand, der nicht existieren darf. Der es weder verdient hat noch leben sollte. Lebensmüde dann und wann, weil es immer das gleiche ist. Der selbe Kreis in dem ich gefangen bin und herumirre.

sterbende Sterne

»Je älter ich werde, desto klarer wird mir, dass ich keine Kraft mehr für Dramen, Konflikte und Stress habe. Alles, was ich brauche, ist ein Zuhause, in dem ich willkommen bin, Essen auf dem Tisch und Menschen, in deren Gesellschaft ich glücklich bin.«

Ein letztes aufflackern, so wie der Tod eines Sterns, ehe er ganz verlischt. So fühlt es sich an. Man wird zu schnell vergessen und spielt keine Rolle mehr. Ich möchte nicht mehr in einer Welt leben, in der man weniger als ein Punkt ist. In der man zu leicht vergessen wird, während ich selbst mich an jeden Einzelnen erinnern kann, an jede Begegnung und jeden Menschen, der mir einmal etwas bedeutet hat. Indessen ich vergessen werde, als hätte es mich nie gegeben oder all die Momente die man miteinander erschaffen hat. Dieses Gefühl ist schrecklich, das man so leicht austauschbar wird, so leicht unbrauchbar und nichtig gemacht wird.

Ich allein habe die Entscheidung darüber, ob ich mich mit diesen Menschen dann noch abgebe oder nicht. Ob ich ihnen nachjage und meine Energie erneut in diese zwecklose Beziehung scheinbarer Freundschaft vergeude oder dem ganz entsage, mich davon befreie, statt mir erneut belastende Emotionen aufzuladen und mich lieber auf die wirklich besonderen Menschen konzentriere, die noch immer da sind, die geblieben sind, die mir zeigen, wie sehr sie mich schätzen und ich es fühlen kann, wenn ich bei ihnen bin. Menschen, die ehrlich sind, auch wenn sie die schlimme Wahrheit sagen, die ich manchmal nur schwer schlucken kann. Darauf kommt es doch letztendlich an… die richtigen Menschen zu finden und nahe zu halten. Nicht die, die einen immer wieder das Gefühl geben nichts wert zu sein, kämpfen zu müssen, Aufmerksamkeit einfordern, Druck machen und es nur verkomplizieren. Das muss nicht sein und ich bin auf einem guten Weg um mich dagegen zu entscheiden. Wenn ich nicht mehr Willkommen bin, muss ich nicht bleiben und mich zwingen höflich zu sein. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Vielleicht ist es auch gar nicht der Tod eines Sterns, der kurz aufflackert mit einer widersinnigen Hoffnung, dass man mich strahlend empfängt und sich freut über meine Worte. Vielleicht ist es die Geburt eines neuen Sterns.

»Wenn an einem Tisch weder Liebe noch Respekt serviert wird, dann ist es an der Zeit diesen Tisch zu verlassen.«

LOT & Alin Coen – Nische

Ich kann’s nicht verstehen, fast immer zu stehen
Wie ich’s auch wende und wie ich’s auch dreh
Scheint, als ob man mich nicht braucht

Alles was ich einmal gerne wollte
Sagt mir, dass ich’s lieber lassen sollte

Nicht für jeden wird der Tisch gedeckt
Das macht mir Angst, dass ich erschreck

In irgendeine Nische passen wir schon rein
Ist sie zu schmal, machen wir uns klein
Irgendeine Ecke findet sich für dich
Irgendeine Ecke wo du glücklich bist

Wie bin ich froh, dass ich nicht gestorben bin
Bevor ich dich traf, bevor ich dich sah

Delirium

»Ich vermisse ein paar Dinge, doch dafür hab ich andere gefunden.
Und meide die Eichen und finde
den anderen unter den Gleichen.
Wo soll ich dich suchen?«



Mein Kopf ist in einer Blase. Ich habe schwarze Löcher und Erinnerungslücken und manchmal stelle ich sehr seltsame Dinge an und meine Gedanken sind nicht mehr was sie sein sollten. Mir Fehlen manchmal ein paar Minuten eines Ereignisses. Nichts das mich beunruhigt. Vielleicht war ich zu konzentriert auf eine andere Sache um etwas anderes mitzubekommen. Vielleicht war ich zu tief in eigenen Gedanken verstrickt. Und heute war ich gänzlich in einer anderen Zeit. Manchmal bin ich mir selbst so fremd und alles um mich herum ergibt keinen Sinn mehr. In der Pause habe ich auf ihn gewartet, aber er wird nicht mehr kommen. Als hätte ich fünf Monate einfach vergessen. Nichts wird jemals so werden wie es war. Ich schaue ständig auf mein Handy oder auf anderen Plattformen weil ich erwarte, dass mir irgendjemand schreibt. Aber mir schreibt niemand. Dennoch ist mir, als müsste es so sein. Meine Zeit und Gedanken springen auseinander und nichts ergibt mehr Sinn.

Aber eigentlich läuft vieles gut, nur ich nicht.



»Und von meinem Turm aus seh‘ ich die Welt an.
Es regnet Tränen durchs Gesicht.
Unter vielfarbigen Wolkenstreifen
geh ich aus dem Haus
und bin draußen, als der Himmel aufbricht.
Wo soll ich suchen?
Und wer wirst du sein, wenn ich dich find‘?«

-Dota

Sarah McLachlan – Delerium

Tage, die einem alles abverlangen

Heute musste ich umso deutlicher machen wer ich bin, was ich möchte und wo meine Grenzen sind. Ich bin nicht wie die anderen. Ich bin ganz anders. Während die anderen jede Möglichkeit suchen einer Anstrengung zu umgehen, will ich mitten hinein. Während sie nicht lernen wollen, will ich alles mitnehmen was geht. Während sie noch länger Pause wollen, will ich endlich los legen. Ich hasse es dann, wenn die Menschen von einem uns und jeder/jeden reden. Weil ich mich nicht dazu zähle, nicht dazu gehörig fühle. Meine Meinung geht soweit auseinander und trennt sich von dem gemeingültigen und den meisten der Leute in meiner Umgebung, dass ich oft das Gefühl habe, nicht einmal hierher zu gehören.

Und dann kam es, dass heute viel zu oft sein Name gefallen ist und dann habe ich gesagt, dass sie bitte nicht mehr von ihm sprechen sollen, weil das weh tut. Tatsächlich hat man das Thema dann auch ohne Namen und Personen besprechen können. Ohne mich ständig daran zu erinnern, das da ein Loch in meiner Brust ist, dass mein Herz zerrissen irgendwo in der Ecke liegt und dass ich noch über gar nichts hinweg bin. Der Tag war dann also gelaufen aber noch längst nicht vorbei. Ich wie immer zu sensibel und schneide mich an jedem gehauchten Wort, nur ein Flüstern und überall sein Name und Gesicht. Er ist ein Stereotyp, sieht aus wie 80 Prozent der Menschen. Überall ist die Angst in meinem Nacken ihm zu begegnen obwohl wie immer nichts passieren wird, außer in mir und das tut genug weh um dem entfliehen zu wollen.

NF – Wake Up

‚cause I’m not insane, I’m only a fool for you

The Broken View – Something Better

Wie hätte ich mir vorstellen können jemals so gerade und ignorant an ihm vorbei gehen zu können? Wie hätte ich vor einiger Zeit nur im Ansatz daran denken können, ihm diese Stärke vorzuspielen? Es ist nur eine Illusion die ich verkörpere um stark zu wirken, aber in mir zerbricht eine ganze Welt, die ich mühselig aufgebaut habe. Jeden Morgen das selbe. Jeden Morgen die gleiche Angst. Abends der gleiche finstere Gedanke. Ich werde ihm wieder und wieder und wieder begegnen. Noch eine ganze Weile und ich wünschte diese Weile wäre bereits vorbei. Eine Freundin hat gefragt ob was Schlimmes passiert sei, als ich an ihm vorbei gegangen bin als würden wir uns nicht kennen, als wäre er weniger als Luft und hätte nie existiert – als hätte unsere Vergangenheit nie existiert. Aber es ist nichts Schlimmes passiert und das wird es auch nie. Weil er wie alle anderen ist, der nicht kämpft, der vergessen will, der mich einfach wie verrottenden Müll am Straßenrand liegen lässt, nach all dem was passiert ist. Ich wünschte mir, dass etwas Schlimmes passiert wäre. Als Bestätigung, dass ich alles richtig gemacht habe oder dafür, dass er mich vielleicht doch geliebt hat. Aber das hat er nicht. Die einzige die liebt bin ich. Die einzige die verletzt wird bin ich.

Letztendlich: „Was haben Worte von jemanden, der seine Freundin im Stich lässt schon für einen Wert?“

like a shadow on me all of the time

Jill Andrews – Total Eclipse of the Heart

Die Wahrheit ist, ich kann mich nicht selbst ertragen und habe das schlechteste Bild von mir selbst, dass man sich nur machen kann. Ich schaffe es nicht einmal mich lange im Spiegel zu betrachten, noch ertrage ich es, meine eigene Stimme zu hören und mich auf gefilmten Material zu betrachten schaffe ich schon gar nicht. Aus diesem Grund konnte ich einmal nicht an einem Seminar teilnehmen, weil ich klipp und klar gesagt habe, dass ich das gefilmte mit mir auf dem Bildschirm nicht ansehen könnte, das würde mich fertig machen. Eine Bekannte, hat diesen Fakt einmal gegen mich verwendet und gesagt, jemand der sich nicht mal selbst im Spiegel ansehen kann, ist krank im Kopf. Womit sie ja eindeutig recht hatte. Erst kürzlich habe ich herausgefunden, dass ich mich selbst so schlecht mache, damit ich dann vielleicht die Bestätigung von außen bekomme, wenn mich jemand als hässlich oder dumm bezeichnet. Dennoch tut es auf eine andere Weise weh, wenn diese Worte von anderen Menschen stammen, als von mir selbst. Obwohl ich doch eigentlich nur bestätigt werde in dem was ich ohnehin denke. Was für ein teuflischer Kreis und keinem ist dabei geholfen, wenn ich so über mich denke. Aber woher kommt dieser Gedanke wirklich? Warum fühle ich mich hässlich und wie der größte Fehler dieser Welt? Während es doch eindeutig andere Menschen gibt, denen es viel schlechter geht und ich mich hier und da vom Gegenteil überzeugen lasse. Ich bin nicht dumm und ich bin nicht unattraktiv. Was ist das für eine höllische Wahrheit, die mir einredet, ich wäre es nicht wert und ich würde nichts davon verdienen?

I don’t know what to do and I’m always in the dark
We’re living in a powder keg and giving off sparks

Once upon a time I was falling in love
But now I’m only falling apart
There’s nothing I can do…
A total eclipse of the heart
Once upon a time there was light in my life
But now there’s only love in the dark
Nothing I can say…

– Tina Turner „total eclipse of the heart“ –

Liebe ist eine Störung

Maxim – Übermensch

Ich hatte heute eine sehr interessante Sitzung in der mir erklärt wurde, dass man sich zuerst nie richtig in den Menschen verliebt, sondern in die Vorstellung, die man von einem Menschen hat ohne ihn richtig zu kennen. Man verliebt sich also in eine Illusion, die man sich selbst im Kopf zurecht gemalt hat, bestehend aus den Sehnsüchten, Wünschen und Bedürfnissen, die man glaubt in jener Person gefunden zu haben und manifestiert sie mit so einer Beharrlichkeit, dass man das Endprodukt für Liebe hält. Wir täuschen einander gegenseitig. Niemand liebt mehr den wahren Menschen der vor einem steht, keiner macht sich die Mühe, dieses süße Gespinst, dass man sich erschaffen hat, zu zerstören und mit der Wahrheit zu verbinden. Denn die Wahrheit tut weh. Das haben wir alle gelernt. Die Wahrheit ist nicht schön, ist nicht interessant und enttäuscht. Genau das ist mir oft widerfahren. Letztendlich mit dem ach-so-starken Löwen, der gar nicht stark war, der nur etwas in mir gesehen hat, das ich nicht war und seine Weise mir das zu zeigen, war nicht sehr nett. So war er auch kein starker Löwe, sondern nur ein Bild meiner Fantasie, jemand an den ich so fest geglaubt habe, dass ich dachte es wäre wahr. Wie das so oft ist. Ich habe ein blühende, springende, bunte und sehr übertriebene Vorstellungskraft. Vermutlich lebe ich nicht mal in der normalen Welt.

Was passiert aber, wenn man einander wirklich erkennt und kennt? Was ist, wenn man mich erkennt? Das macht mir Angst. Ich habe Angst, dass man all das schlechte aufdeckt, dass man sieht, was für ein furchtbarer Mensch ich bin, dass ich egoistisch bin, voller Wut und Hass und gänzlich entstellt. Innen drinnen sehe ich noch viel hässlicher aus. Kein Wunder, dass es bis dahin noch niemand geschafft hat und dass es so schwer ist, an mich heran zu kommen.
Und ich habe allmählich den Mut und die Hoffnung verloren noch irgendjemanden kennenlernen zu wollen, wenn das was ich sehe immer nur eine Täuschung ist und ich mir selbst nicht mehr vertraue und dem was ich fühle oder sehe. Wo gibt es noch echte Menschen? Wo gibt es noch Menschlichkeit? Sie wird mit jedem Tag und jedem Wahnsinn der hier passiert minimiert und mit jeder Enttäuschung wird man vorsichtiger. Der Versuch ein guter Mensch zu sein, ist schlichtweg gescheitert.

„Jenseits der Vorstellungen von Richtig und Falsch liegt ein Ort. Dort werde ich Dich treffen.“ -Rumi

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

Das wollte ich schon immer mal los werden.

exhausted

LGM – Die Welt ist Schön

Wie können zwei Schultage einem alle Kraft rauben? Die Menschen sind anstrengend. So anstrengend geworden. Ich bin dauernd erschöpft und müde – aber nicht die Art von müde, wo Schlaf hilft. Nichts hilft. Wie kann man mit diesem Wahnsinn noch normal, noch gesund bleiben? Ich weiß nicht ob ich eines Tages völlig austicke oder mich vor den nächsten Zug schmeiße. Vermutlich aus Feigheit letzteres. Es fehlt mir an Mut. Ich verkrieche mich immer tiefer in mein Loch. Dann wird es immer schwerer wieder raus zu kommen. Mittlerweile schaffe ich zwar ein paar Dinge, aber die Traurigkeit klebt an mir und ich werde sie nicht los. Ich werde all diese Gefühle nicht los und die Unfähigkeit einfach zu leben. Nichts ist einfach. Ich wünschte die Dinge würden einfach werden, keine Probleme mehr, keine Schwierigkeiten, Hindernisse oder Kompliziertes. Ich möchte es nur noch einfach. Ein leichtes und schönes Leben, das wünsche ich mir. Aber nichts ist einfach und leicht, alles ist so verworren und ich bin verletzt und zerstört.

Dann bin ich so taub und kraftlos und das schon 13 Uhr. Wo ich nicht einmal etwas fühlen kann, aber vor allem keine Freude, keine Überraschung, nur Druck und Zugzwang. Ist es schlimm, wenn ich noch etwas Zeit brauche oder wenn ich mich einfach auflöse als hätte es mich nie gegeben?

Ich bin nicht von diеsem Planet
Und deshalb fühl ich mich auch unter Menschen fehl am Platz
Du siehst nur paar Augen, aber mich scannen die nach Fehlern ab
Es ist nicht leicht in meiner Welt

nichts zu sagen

Bohlenblick
Laith Al-Deen – Tage fallen wie Blätter

Herbstgedicht
(indoor version)
Blick nach draußen, nicht viel wert
Kalte Nudeln auf dem Herd
Niemand, der Probleme klärt
Regen, der ans Fenster plärrt
Jemand, der Probleme mehrt
Wahnsinn, der den Wahnsinn nährt
Jemand, der viel Scheiße shared
Und andere in Scheiße zerrt
Man fühlt sich fast wie ausgesperrt
Wie Mülleimer, nicht ausgeleert
Jetzt hast Du, obwohl gut gewehrt,
Alles, was Dein Herz beschwert

– Dirk Bernemann

Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Ysardssons Welt

Science Fiction und Fantasy

Der verwunschene See

Im Märchenland

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

Strange Trails

“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

Deus Ex Teacup

Paperplanes are a way of communication, too.