Es fehlt das Licht, obwohl die Sonne scheint

Es spielt keine Rolle ob ich da bin oder nicht. Vielleicht mag es am Anfang ungewöhnlich sein, zwicken und womöglich sogar etwas wehtun. Aber am Ende spielt es keine Rolle ob ich noch da bin. Das Leben geht weiter. Ich werde fortgespült. Ich rudere gegen den Strom, aber der Strom holt mich immer wieder ein und reißt mich mit in den Abgrund. Es ist so eine dünne Wand, die mich davon trennt zu springen und zu bleiben. Von einem auf den anderen Moment, ist alles anders und ich weiß nicht mehr wie ich in diesen angenehmen Zustand komme, der davor existierte. Wie ein Traum, eine Unwirklichkeit, die mich gefangen hält. Als wäre ich falsch abgebogen und hätte einen Fehler gemacht. Das Gefühl unbrauchbar zu sein wird stark. Das Gefühl völlig allein zu sein nimmt überhand. Die Logik verliert und die Emotionen greifen nach mir, während ich versuche mich zu wehren und fühle wie die Dämme brechen. Ich bin der einsamste und kaputteste Mensch der Welt, so fühlt es sich immer an. Nichts hilft. Und alles was mir angeboten wird, fühlt sich wie spitze Scherben in meiner Haut an, die tief in mein Herz schneiden. Ich bin zu schwach um mich dagegen zu wehren, ich habe kein Licht, das mich vor der Dunkelheit bewahrt, die nach mir zerrt und mich überflutet. Das Gefühl die Welt wäre entrückt, stimmt sich ein und nichts ist mehr richtig, nichts ist mehr klar oder wahr. Alles ist verfälscht und ich sitze hier und kann nicht anders als zu weinen und daran zu denken, wie mich die Zeit quält die ich hier bin. Keine Worte helfen, wenn ich mich fühle, als gehöre ich nicht hierher und sollte verschwinden.
Bin ich nur dafür da, dass sich andere gut fühlen?

Chakuza – Exit
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andauernde Müdigkeit

Niemand weiß, wie hart das ist ständig zu funktionieren und so zu tun als würde mir das nichts ausmachen. Als würde es mir nichts ausmachen, wenn sie sagen, mach weiter, du schaffst das, so schwer ist das nicht, ich kann gar nicht verstehen warum du müde bist. Oder wie sie es völlig ignorieren. Wie sie mir suggerieren, dass sie es nicht kennen. Das sie die Welt des ewigen Erschöpftseins nicht kennen oder der Schatten, die in meinem Nacken sitzen, auf meinen Rücken springen und mich runter ziehen wollen. Es ist unheimlich schwer und niemand weiß es, niemand fühlt es so wie ich. Dass ein 8h Tag mich in die knie zwingt. Dass selbst 6h mich zu Boden reißen und ich noch immer kein Mittel gefunden habe, mich gegen die Müdigkeit zu wehren, die mich auslaugt und schwach macht. Wie ich immer noch nicht weiß, was mir Energie gibt, während ich genau weiß, was und wer sie mir nimmt. Dann sitze ich da, kann mich nicht mehr bewegen, nicht mehr denken und vegetiere vor mich hin, während andere weiter machen. Während sie mich mit schräg gelegten Kopf ansehen und nicht verstehen können, wie mich alles um mich herum auffrisst. Wie alles mir die Kraft nimmt. Jedes Gespräch, jeder Schritt nach draußen, jeder Atemzug in der Gesellschaft. Warum können sie das nicht verstehen? Warum drängt man mich dazu, wach und aktiv zu sein, während meine Augen immer schwerer werden und mein Geist flach liegt?

Ich weiß nicht woher die unendliche Müdigkeit kommt, die meinen Körper und Geist befällt oder ob es nur eine Phase ist oder länger andauert. Ich lebe gesund, ich treibe Sport, ich bin jeden Tag draußen, ich bin gesund, keine Erkrankungen, wenig Stress und genug Schlaf. Warum bin ich dann müde, wenn alles funktioniert?

Phoebe Bridgers – Funeral
Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Ysardssons Welt

Science Fiction und Fantasy

Der verwunschene See

Im Märchenland

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

Strange Trails

“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

Deus Ex Teacup

Paperplanes are a way of communication, too.