Wachstumsschmerz

„Ich hasse dieses Ziehen. Meine Haut brennt, und in mir fühlt es sich an, als wenn winzige, nicht besonders starke Zwerge kleine Seile an meine Eingeweide gebunden hätten und sie in alle vier Himmelsrichtungen ziehen, um mich nach klassischer Foltermethode zu vierteilen.“
– Sarah Kuttner „Wachstumsschmerz“

Du tust mir weh. Doch ich habe gelernt, das dieser Schmerz Wachstum heißt. Dass ich an dem was du sagst, an dem was du mir beibringst, wachse. Und wenn ich die verdammten Sätze mehrmals lesen muss, bis ich das Gefühl runter geschluckt habe und sich der Verstand dazwischen schiebt. Du hast Recht, nicht wahr? Es ist gut, dass es dich gibt. Das du mein Gewissen bist.

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Was ist, wenn Ehrlichkeit nicht für immer gemacht wurde? Was ist, wenn die Wahrheit manchmal nur in einem Moment liegt, der so schnell verschwindet, wie eine Sekunde in der Sanduhr? Diese zerbrechlichen Dinge sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Sie sind wie Staub, der nur allzu schnell vom nächsten Atemzug aufgewirbelt und davon getragen werden. Ich würde gern daran glauben, das etwas diese Zeit, diesen Sturm, diesen Atem, überdauert. Das ein Wort bestand hat. Nein, mehr noch, das ein Wort mit einer Tat unterstrichen und besiegelt wird. Für immer gilt. Aber das sind nur kindische Träume und ich sollte allmählich aufwachen und erwachsen werden.
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Eigentlich, war es doch gar nicht schlecht. Eigentlich, hat ein Tag mehrere schöne Momente. Ich sehe uns noch in deinem Auto. Laut ist die Musik aus meinem Mp3 Player. Und ich mag es nicht, wenn meine Musik jemand anderes hört, während ich dabei bin. Es stülpt sich dann immer ein ekliges Gefühl über mich. Aber diesmal, war es schön. Es tat gut so laut die Klänge zu hören, während du uns Heim fährst. Ich weiß nicht, ob du bei dem ein oder anderen Lied zu gehört hast, ich hätte sie laut mitsingen können, so treffend waren die Lieder. Ab und an sah ich dich einfach an und ich mag wie die Furche zwischen deinen Augen tiefer wird, wenn du dich konzentrierst.
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„Ich bin vielleicht sogar das schlimmste, was dir aus meiner Sicht passieren kann. Du täuschst dich, wenn du nicht siehst, wie nah ich schon an deinem Herz bin und ich weiß genau, dass ich dich vor Mammutaufgaben stelle und vor eine Patsituation. Kommst du tatsächlich nicht aus deiner festgefahrenen Situation, deinen Tiefs, dieser Krankheit heraus, weiß ich nicht was ich tun soll, ich kann ja jetzt schon nichts aus der Ferne sagen oder machen, was dich zumindest etwas aufmuntert, nur dir meine Zeit an den rar gesähten Wochenenden schenken. Ich dachte das mit uns belebt dich, und gibt dir neuen Mut und Kraft die Tage heller und dein Leben schöner zu sehen. Hey es kommt doch immer mal was gutes auf dich zu und ich habe damit mehr als recht, du musst dir aber auch die Chance geben, dass anzunehmen, sonst bringt dich das um mit uns. D., wenn ich dir sage ich meine es ernst mit dir, glaubst du mir das eigentlich noch?
Du gibst mir nicht das Gefühl, ich denke du liebst mich immer stärker mit jedem mal das wir uns sehen und verbarrikadierst dich immer mehr beim zeigen und ausdrücken von dem was in dir vorgeht und versuchst alles zu schlucken, verschluckst aber alles was für mich und dich wichtig wäre gleich mit.
Ich schreib so ellenlange Texte, damit ich überhaupt ne Ahnung bekomme was in dir vorgeht, dass du zumindest was ausschließen kannst, am Ende sind es mehr rhetorische Fragen und keine Vorwürfe oder Unterstellungen von mir gegen dich, ich will einfach nur wissen was du denkst, über uns und was wird, wie es in dir aussieht.“
– P.

 

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Unersättlich

Ich will ein Bild von dir.
Und deine Stimme.
Und dein Herz.
Und deine Seele.

Das sind unsere Worte. Ich schreibe sie dir, wie ein Versprechen, bis wir beide es verstehen. Ich weiß noch nicht ob das Ganze gut geht. Oft fühlt es sich schrecklich an, weil du nicht hier bist. Aber so kann ich wenigstens sagen, dass ich es versucht habe. Das ich nichts unversucht ließ. Auch wenn ich bereits an ein Ende denke und mir eine widerliche Routine im Nacken sitzt. Vielleicht sollte ich mir die Gegenwart genauer ansehen. Dort bleiben, ehe meine Gedanken etwas zerstören, dass nicht einmal eine Chance bekommen hat.
Ich mag deine vulgäre Weise im Ausdruck wenn du dich gegen etwas auflehnst. Ich mag es, wie du denkst, dass du dich nicht immer von Gefühlen leiten lässt. Ich mag, wie stark du bist und dich gegen die Scheiße auflehnst, die dir passiert ist und es nun selbst in die Hand nimmst. Ich mag , dass du dich nicht durch mich verbiegen lässt. Ich mag, wie du mir einen Teil der Welt zurück gibst, die ich verstoßen habe. Du hilfst und bist mein schwächster Punkt. Und genau davor hatte ich mich gewarnt und die Ängste sind begründet, wenn du so etwas brechbares wie mein Herz zu sehen bekommst und die Kraft hast, es mit nur einem Atemzug zu zerstören. Manchmal nur ein Gedanke, den du nicht so weit gedacht hast, manchmal nur ein Wort, das du durch Unwissenheit anwendest. Es ist meistens nicht fair und du weißt es nicht, weil ich gut bin, Dinge zu verschweigen, die wichtig gewesen wären. Aber wie ein ganzes Leben, einen ganzen Menschen in der kürze der Zeit vollständig kennen? Das schafft man nicht einmal in einem Leben. Ich mag deinen Haarschnitt.

Meistens ist es doch meine Schuld, wenn ich mich quäle, wenn ich dir nicht sage, was ich will, wie kannst du es dann wissen? Daran wachsen wir beide. Ich lerne, damit umzugehen und den Mund aufzumachen, egal wie lächerlich es ist. Und du gewinnst weitere Erkenntnisse. Wir sehen uns mitten in die Augen und das ist besser, als hinauf oder hinab zu blicken.

Keine Magie

Heute Morgen ein altes Gesicht getroffen, als wäre es gestern. Aber ich nehme mir die Dinge nicht mehr so lange zu Herzen. Zu sehr, immer noch, aber nicht mehr temporär. Sie flattern vorbei wie vom Wind getriebene Blätter. Dann über die Begebenheiten nachgedacht. Muss das alles so passieren? Kann man nichts ändern? Und wenn man etwas anders macht, führt es dann so oder so zu dem selben Ergebnis?
Meine Tante ist stationär. Schon seit ein paar Wochen. Und ich besuche sie jede Woche. Ihre Dankbarkeit legt sie in jedes Wort, jeder kann es sehen, nur ich bin blind. Für mich ist das selbstverständlich. Normal. Es macht mir nichts aus sie zu besuchen, es gibt mir einen Sinn. Meine Mutter ist seit dem seltsamer geworden. Sie sagt mir oft, wie stolz sie auf mich ist. Wie gut ich alles meistere. Obwohl ich nichts geschafft habe.
Manchmal will ich alles hinschmeißen. Mir sagen, dass sich die Mühe nicht lohnt, alles hin werfen und liegen lassen. Mich umdrehen und gehen, weil ich den Schmerz nicht spüren will. All die Gedanken, die sich wie ein dunkles Loch in mir erheben, von mir stoßen will. Dabei hast du damit nicht einmal etwas zutun. Das sind meine schwarzen Gedanken, mein Kopf und meine Neuronen die diesen Mist verzapfen. Aber manchmal, will ich wirklich alles hinschmeißen, weil das keinen Sinn ergibt und sich in Schmerz wandelt. Dann schaue ich dich an, wiege dich wie ein Goldklumpen in der Hand, schätze ab und komme zu keinem Ergebnis, das uns beiden weiterhilft. Warum kann es nicht einfacher sein?

Wenn die einzige Gemeinsamkeit darin besteht, die selben Stationen zu kennen.

War dann wieder zu betrunken um irgendwas zutun und dabei weiß ich nicht einmal warum.

Here without my shelter I’m nothing at all
but still I’m trying to take it
I’m watching as the others go on living their lives
I wonder how they make it
And if it rains I know I will break
And if someone says a word I can’t take
I will fall into pieces

Einer der guten Tage

die schlecht anfangen. Wie ein Stein erwacht. Einer, der sich nicht mehr bewegen will, nicht atmen will, der zu viel geträumt und keine Kraft mehr hat. Dann los gelaufen. Los gegangen. Den schweren Weg zur Arbeit bestritten, wie ein Kampf. Dann wurde es besser. Die neue Chefin ist gut. Fragt, wie es mir geht, was sie tun kann. Ich hab sie gebeten, mir Arbeit aufzugeben. Viel Arbeit. Damit ich vergessen kann, dass du nicht mehr schreibst. Damit ich nicht mehr denken muss, dass ich mich wie ein Versager fühle und eine komplette Enttäuschung bin. Habe mich gut mit der Praktikantin unterhalten. Sehr gutes Feedback bekommen. Taue langsam auf, vielleicht. Der Chef hat einen Erdbeersahnekaffee ausgegeben, der tatsächlich geschmeckt hat und mir ein bisschen Energie gab. Ich erledige meine Arbeit gut, auch wenn es sich nicht immer gut anfühlt. Aber wenn die Kunden danke sagen, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Zumindest für diesen Moment. Drei Stunden arbeit. Wir haben die Stunden noch mal angepasst, runter gestuft. Weil ich am Montag gar nicht auf Arbeit konnte, mich nicht bewegen konnte, nichts machen, außer den verdammten Kack zu fühlen. Wie schaffen das die anderen? Warum pack ich das nicht?
Die Arbeit hat mich heute gut abgelenkt, aber macht die Probleme nicht weg. Ich bin ein komplettes Desaster.

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Du nennst es Spiel, für mich ist es der Kampf ums Überleben. Das sind meine Strategien um gegen mich zu kämpfen, gegen die schwarzen Gedanken, die auch dich anmalen. Habe es dann auch geschafft über diesen Schatten zu springen. Ein altes Verhalten abgelegt und neue Erfahrung gewonnen. Einfach war das nicht. Musste davor einige Ratgeber wieder zur Hand nehmen, um Abstand zu gewinnen. Aber was hilft es mir, wenn du sie nicht liest? Wenn es niemanden kümmert. Was denken diese Ratgeber eigentlich, was für Menschen auf diesem Planeten wohnen?

Ich mochte die Stelle in meinem Leben, als ich mich zu Boden sinken ließ. Vollkommen hinüber. Berauscht, betrunken vielleicht auch ein bisschen verliebt. Dort sitzend, völlig zerstört und du beugst dich zu mir hinab und sagst, wie selbstverständlich: „Du bist wundervoll.“

Einer der schlechten Tage

an denen man glaubt, es wäre jeder Tag. Nacheinander. Immer. Alles tut weh. Von Innen nach außen. Ein Schmerz, für den noch kein Wort erfunden wurde. Keine Bewegung die dagegen hält. Nur Lethargie, die mich müde macht. Vier stunden gebraucht um im Krankenhaus anzurufen. Dann einen Termin bekommen. Aber nichts in mir passierte. Habe mir einen Granatsplitter gekauft. Hätte ihn essen sollen, gleich nachdem ich ihn gekauft habe. Im Gespräch auch keine weitere Entwicklung. Das Gefühl bleibt weiterhin, setzt sich fest, beißt sich in mein Hirn, infiziert jeden Gedanken. Dann auf die Fresse geflogen, den Granatsplitter zermatscht. Ihn vor Wut dann noch kleiner gestampft und weggeworfen. Geheult. Einfach zu Nahe am Wasser heut. Nur geheult. Weil alles gerade scheiße ist. Irgendwie irgendwo verrannt. Niemand mehr da. Keine Ahnung, wie ich mich noch retten soll. Auf den Weg zu den Eltern den Verstand raus geheult. Nur noch weinen, mehr ging nicht. Keinen Trost gefunden. Eine brennende Sache angesprochen, nur um wieder eins auf die Fresse zu bekommen. Ein Tritt in den Magen. Ein Schlag ins Gesicht. Hätte alles nicht schmerzhafter sein können, als ihre Worte. Dann wohl auch keine Zukunft. Da war mal ein Licht, jetzt sind da wieder Wolken. Will nicht mehr. Will einfach nicht mehr. Scheiße, warum kann ich nicht einfach gehen?

Frag mich die ganze Zeit woher dieser Körper die Kraft nimmt, sich noch aufrecht zu halten, wenn ich nicht mal die Kraft habe irgendwas zu denken, das glücklicher ist. Weil irgendwie alles traurig macht. Du fehlst.

 

 

Is this love or lust or some game on repeat?

All mein Licht
wird zu Dunkelheit
All meine Rufe
werden zu Trauer
Alles was ich weiss
war eine Lüge
Alles was ich brauche
ist etwas Spaß

– Erik Jonasson „Like A Funeral“

Drei Zeitlinien im Kopf. Fünf Dimensionen. Ich bin alles und ich werde nichts. So klein, dass nichts mehr in mich hineinpasst aber ich zu platzen drohe. Wie viel, kann so ein Weltschmerz aushalten, bis er in sich zusammen bricht? Ich breche. Ich sehe all die Risse und Abgründe. Wahrheit wenn der Geist so betrunken ist. Nüchtern, hab ich all die Kraft um es einzudämmen, in Watte und Luftpolsterfolie zu packen. Hier aber, stürzt es alles ein, dringt nach außen und will gespürt und empfunden werden. Jeder soll diesen Schmerz spüren, die Messer in meiner Hand sind geschliffen. Ich hab sie mit Gift eingerieben. Ich will niemanden verletzen, aber sie sollen wissen, dass ich gelernt habe zu kämpfen. Das haben sie nicht verdient. Sie sind nur die traurigen Zeugen einer grotesken Vergangenheit, die einen Menschen solange tritt, bis er hässlich wird.

Du findest immer einen Weg

ohne mich. Unabhängig davon ob ich das will oder nicht. Ich will es nicht. Niemals. Ich könnte anfangen über Psychosen zu schreiben. Darüber, wie verzerrt unsere Welt ist, wenn wir einmal dahinein gelangen. Wie abstrakt und fremd auf einmal jede Sicherheit wird. Das absolut Klare, plötzlich keinen Sinn mehr ergibt. Wie schwer es ist, dort auszubrechen und wenn zwei in dem selben Wahn stecken, gibt es kein entrinnen mehr. Schwarz… und weiß. Ich spüre die Unterschiede und weiß, dass ich gerade im Schwarz lebe. Dass ich die Hände gegen diese Dunkelheit lege, die meinen ganzen Körper befällt. Du kannst mich nicht retten und ich kann dir die Last nicht aufdrücken. Das ist ein Kampf mit mir selbst, aber ich schaff es nicht. Ich weiß dass ich es nicht mehr schaffe, weil ich zu viel versucht, zu viel unternommen habe und mich jeder Weg nur noch mehr zu dem endgültigen Ergebnis brachte. Muss das so für immer sein? Dieser Zustand der Hilflosigkeit auf meiner und auf deiner Seite? Kennst du einen Weg daraus? Ich weiß nur, dass ich niemanden habe und du eine ganze Welt. Warum sieht es niemand? Warum sehe ich zu viel? Warum spüre ich das? Es liegt an mir, wenn ich mich nicht melde, wenn ich zu wenig schreibe, wenn ich abweisend wirke, dann nur, weil mein Kopf so randvoll von diesem Schwarz ist, dass es mich droht zu ersticken. Und ich bin zu stolz und zu verletzt um nach Hilfe zu flehen.

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Gefunkt

Ich sag ja zum Risiko. Ich sage ja zu den lauernden Dämonen, den Schatten in meinem Nacken, die zu laut sind um sie zu überhören. Ich sag ja, zu den Gefahren. Ja, zu all dem Schmerz, der kommen wird. Ich sag ja, weil ich glaube, dass du ein Teil der Kraft sein könntest, die zurück zu mir fließt. Die mich das vielleicht ertragen lässt. Und wenn ich  mich geirrt habe, bin ich schlauer. Gereift an einer Erfahrung, die ich glaubte, nie mehr zu bekommen. Zu schnell. Geht es dir nicht auch zu schnell? Manchmal ist die Zeit eine miese Schlampe. Sieh, wie oft sie uns so knapp aneinander vorbeirennen hat. Wie blind ich war, als habe sie mir eine Binde um die Augen gelegt. Fesseln um meinen Körper, um mich nicht zu bewegen. Eingesperrt in einem Schrank, der nicht zu öffnen war. Jetzt bist du ja da. Schneidest Fesseln durch, nimmst mir die Binde von den Augen und öffnest die Tür. Zweifel, bleibt für einen Moment weg, geht zurück, ich will euch heut nicht sehen.

Mein Herz schlägt noch, aber es funktioniert nicht mehr
Ich strecke die Hand aus im Versuch zu lieben, aber fühl‘ nichts
Yeah, mein Herz ist gefühllos
Aber mit dir
Kann ich wieder fühlen
Ich fühl‘ mich besser seit du mich kennst
ich war eine einsame Seele, aber das war einmal
Ein bisschen weiser, das hast du mir gezeigt
Yeah, ich fühle wieder

-Blue October „Feel again (Stay)“

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Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Ysardssons Welt

Science Fiction und Fantasy

Der verwunschene See

Im Märchenland

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

Strange Trails

“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

Deus Ex Teacup

Paperplanes are a way of communication, too.