Unersättlich

Ich will ein Bild von dir.
Und deine Stimme.
Und dein Herz.
Und deine Seele.

Das sind unsere Worte. Ich schreibe sie dir, wie ein Versprechen, bis wir beide es verstehen. Ich weiß noch nicht ob das Ganze gut geht. Oft fühlt es sich schrecklich an, weil du nicht hier bist. Aber so kann ich wenigstens sagen, dass ich es versucht habe. Das ich nichts unversucht ließ. Auch wenn ich bereits an ein Ende denke und mir eine widerliche Routine im Nacken sitzt. Vielleicht sollte ich mir die Gegenwart genauer ansehen. Dort bleiben, ehe meine Gedanken etwas zerstören, dass nicht einmal eine Chance bekommen hat.
Ich mag deine vulgäre Weise im Ausdruck wenn du dich gegen etwas auflehnst. Ich mag es, wie du denkst, dass du dich nicht immer von Gefühlen leiten lässt. Ich mag, wie stark du bist und dich gegen die Scheiße auflehnst, die dir passiert ist und es nun selbst in die Hand nimmst. Ich mag , dass du dich nicht durch mich verbiegen lässt. Ich mag, wie du mir einen Teil der Welt zurück gibst, die ich verstoßen habe. Du hilfst und bist mein schwächster Punkt. Und genau davor hatte ich mich gewarnt und die Ängste sind begründet, wenn du so etwas brechbares wie mein Herz zu sehen bekommst und die Kraft hast, es mit nur einem Atemzug zu zerstören. Manchmal nur ein Gedanke, den du nicht so weit gedacht hast, manchmal nur ein Wort, das du durch Unwissenheit anwendest. Es ist meistens nicht fair und du weißt es nicht, weil ich gut bin, Dinge zu verschweigen, die wichtig gewesen wären. Aber wie ein ganzes Leben, einen ganzen Menschen in der kürze der Zeit vollständig kennen? Das schafft man nicht einmal in einem Leben. Ich mag deinen Haarschnitt.

Meistens ist es doch meine Schuld, wenn ich mich quäle, wenn ich dir nicht sage, was ich will, wie kannst du es dann wissen? Daran wachsen wir beide. Ich lerne, damit umzugehen und den Mund aufzumachen, egal wie lächerlich es ist. Und du gewinnst weitere Erkenntnisse. Wir sehen uns mitten in die Augen und das ist besser, als hinauf oder hinab zu blicken.

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