Fünf Jahre in Fünf Tagen

Das was ihr Liebe nennt, ist zu etwas verkommen, das ich nicht mehr wiedererkennen kann. Sie besteht nur noch daraus, die Beine breit zu machen. Beziehungen sind nichts weiter als ein stummes Einvernehmen Sex miteinander zu haben. Nicht mehr dafür da, einander in die selbe Richtung zu sehen, sich zu unterstützen oder zu stärken. Nur noch die fleischliche Lust. Das, was ich am meisten auf dieser Welt hasse und allmählich gibt es keine Hoffnung mehr, keinen Glauben, dass es dort draußen bei über 7 Mrd. Menschen nur einer dabei ist, der es nur annähernd ähnlich sieht. Bin ich altmodisch wenn ich den Menschen erst kennen lernen will? Wenn ich Blumen und Bücher mag, sowie ausgedehnte Gespräche? Was stimmt mit euch nicht? Und warum tappe ich immer wieder in diese verheerende Falle die ihre Spuren auf mir hinterlässt, wie Krallen in meinem Fleisch?

 

Werbung

Gefangenschaft

Die Metapher für die Handschellen an meinem Handgelenk. Du konntest mich gefangen nehmen aber nie fesseln. 

 

Schicksal, du bist ein Arschloch. Du hast extra gewartet. Auf meine Entscheidung von gestern Abend. Ich weiß, ich habe einen Fehler gemacht. Schön, dass du mir das mitten ins Gesicht klatscht. Mit protester Faust. Ich merke wie du mir den Fickfinger zeigst und mir die Zunge raus streckst. Immer wenn ich endlich wieder aufgestanden bin, wenn ich wieder alleine schlafen kann und es mir gut geht, bringst du Regen, Sturm und Donnerklang in mein Leben, damit es ja nicht zur Ruhe kommt. Was soll das? Ich habe diesen Brief beinahe weggeworfen. Noch immer ist es ein Orkan in mir drinnen, den ich wegschließe. Ein Mensch für den ich in Extreme gesprungen bin ohne schwimmen gelernt zu haben. Warum? Nachdem noch der Gestank des vergangen hier hängt und ich mich nicht traue nach dem Sturm aufzuräumen. Mich nicht traue in mich zu sehen, weil da nur Schmerz gammelt. Schmerz, den ich zu lange beiseite geschoben habe. Aber dieser Brief mich wieder daran erinnert, was ich all die Zeit nicht vergessen konnte. Dabei sehe ich uns immer noch, überall. Und das ist die größte Angst, wenn ich in einer Woche umziehe. Denn eines weiß ich. Egal wo ich bin, nichts wird sich ändern und ich kann meine Gefühle nicht ändern, nur verschließen und hoffen das sie vergehen.

So wie ich mich kenne, wird das nicht reichen. Schöne Worte… ich habe genug davon. längst genug. Ich sehne mich nach Handlungen, Beweisen und Tatsachen. Nach dem was die Seele stärker als jedes Wort berührt. Zeig es mir. So wie ich es jeden Tag aufs neue tue. Denn Vertrauen ist in dieser Zeit das schwerste und kostbarste.

don’t give up

Im Leben kommt man manchmal an einem Punkt an dem man sich fragt, ob die eigene Existenz etwas bewirkt und bedeutet. Ob es wichtig war, das man gelebt hat. Ob man Dinge bewegt hat. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich viele Menschen berührt, geführt und ihr Leben verändert habe. Fingerabdrücke auf ihren Seelen. Nicht im Extrem, aber im Kleinen. Ein unleugbares Ergebnis, wenn ich darüber nachdenke was bereits alles geschehen ist und wie viel davon auch mein wirken war.
Einigen habe ich Gutes getan, ihr Leben bereichert und sie zum wachsen animiert, Wege eröffnet und einander vorgestellt. Andere habe ich unabsichtlich verletzt, zerstört und nachhaltig geschädigt. Leben bedeutet nicht immer nur Frieden. Es ist ein Kampf, schon von der Zelle bis zum ersten Atemzug und darüber hinaus. Nicht alles läuft wie geschmiert und nicht immer kann man eine Entscheidung auf die Kürze bemessen. Jede Handlung führt zu einem anderen Ausgang. Und mancher davon war nicht sehr glorreich, aber einige – und auf die bin ich stolz – sind wirklich gelungen und zeigen mir, wie wertvoll auch meine unscheinbare Existenz ist.

Auch du hast viel in mir berührt, mich geführt und geleitet. Ich habe viel von dir gelernt, bin zu einem besseren Menschen geworden, der immer darum bemüht ist ein noch besseres Selbst zu erlangen. Beständig zu wachsen und das Beste aus allem zu machen.
Letztendlich sind wir alle nur Menschen und darum geht es doch.

 

Ich stehe noch. Kämpfe, trage Mut in meinem Herzen. Trotz der vielen Rückschläge, Arschtritte und Steine im Weg gehe ich weiter. Bedenklich zurzeit die Nachlässigkeit meines Denkens, mein Gehirn, das nicht mehr mit machen will. Ich vergesse mehr als ich gelernt habe. Womöglich nur eine Phase ob der Probleme und Symptomatik. Es wird besser, wenn sich alles geregelt hat und der Stress sich legt. Ganz gewiss.

 

Klapperhorn

Du weisst nicht, was dich erwartet.

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Ysardssons Welt

Science Fiction und Fantasy

Der verwunschene See

Im Märchenland

Neues aus Absurdistan

Ist es möglich, sehenden Auges die Absurditäten unserer Zeit wahrzunehmen, ohne daß einem der Mund überfließt?

Kayla McCurdy's Blog

Write the truth as you know it, as you feel it and as you learn from it.

Strange Trails

“The core of man's spirit comes from new experiences.” ― Jon Krakauer, Into the Wild

Deus Ex Teacup

Paperplanes are a way of communication, too.