Wenn Du atmest, stürmt es

Bin ich genug? Werde ich jemals alles sein, was ein Mensch braucht? Ich stoße an den Ecken des Denkens an und ich vergewissere mich, dass ich genug bin. Dass ich alles bin. Ich muss es niemanden beweisen. Ich fühle es. Doch wenn jemand in mein Leben drängt, wenn ich zu viel dafür gebe, mich zu weit aus dem Fenster lehne, erwarte ich zu viel. Es macht mir deutlich, was ich will. Wen ich brauche und was ich brauche. Vor allem aber, was mir fehlt. Nur wird es jemals meinen Erwartungen gerecht? Ist es zu viel verlangt, für jemanden alles zu sein und das spüren zu dürfen? Statt immer wieder diese Egalität, die sie ausstrahlen, die sich in mich hinein frisst, wenn ich denke, es müsste doch anders sein. Warum nicht? Was ist verkehrt daran, sich geliebt fühlen zu wollen. Spüren, dass man wichtig ist und das dieser Jemand diese ekligen Gedanken vertreibt, statt verstärkt. Es zeigt mir, was alles schief ging. Dass ich noch viel an mir arbeiten muss und vor allem dieses Gefühl verdrängen, bekämpfen oder einfach akzeptieren soll. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht wie das weiter geht, wenn ich Angst vor dem habe, was ich fühle. Wenn es schon bei der Messe beginnt und bei den Menschen, die ich liebe, weiter geht. Was für ein Leben ist das?

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Ein Gedanke zu „Wenn Du atmest, stürmt es“

  1. Ein menschliches Leben. Auch wenn es wehtut… Jeder Mensch fühlt so. Jeder Mensch hat diese Verlassensängste und diese Sorgen. Jeder Mensch möchte für einen anderen das Wichtigste sein und auf genau die Art Zuneigung erhalten, auf die er sie braucht. Und viele Beziehungen scheitern genau daran. Jeder Mensch empfindet anders, jeder Mensch interpretiert die eigene Zuneigung anders und keiner weiß am Ende je, was andere möchten. Es ist ein Tanz auf einem Drahtseil. Aber wenn man nur Worte formuliert, finden sich manchmal ganz erstaunliche Gemeinsamkeiten 🙂

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